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Burnout im Homeoffice: Jeder Vierte belastet – Fünf Tipps, wie Sie der Stressspirale entkommen

Burnout in Sicht: Im Homeoffice verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben.
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Burnout in Sicht: Im Homeoffice verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben.

Im Homeoffice verschwinden die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Gerade in der Corona-Krise belastet dies viele Arbeitnehmer. Wie Sie sich vor Überarbeitung schützen, lesen Sie hier.

Homeoffice* steht in der Corona-Krise hoch im Kurs: Je mehr Menschen von zuhause aus arbeiten, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, sich am Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin mit SARS-CoV-2 anzustecken.

Doch während sich die einen freuen, zuhause in aller Ruhe arbeiten zu können, erleben andere Homeoffice zunehmend als Stressfaktor. Wie eine Studie der Technischen Universität (TU) Chemnitz in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) herausgefunden hat, gaben im Frühjahr 2020 rund 60 Prozent der Befragten an, dass im Homeoffice die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben verschwimmen. Ein Viertel (24 Prozent) empfand diese Situation als belastend.

Burnout im Homeoffice: Besonders berufstätige Frauen mit kleinen Kindern sind erschöpft

Gerade Frauen mit kleinen Kindern fühlten sich durch die Doppelbelastung besonders erschöpft. „Die Belastung nahm nochmal auffällig in den Phasen von besonders starken Corona-Einschränkungen zu, zum Beispiel als Schulen und Kitas geschlossen waren. Insgesamt sind Frauen deutlich stärker belastet und von Burnout betroffen als Männer“ zitiert die Techniker Krankenkasse den Studienleiter Professor Dr. Bertolt Meyer (TU Chemnitz).

Lesen Sie auch: Wer im Homeoffice arbeitet, fliegt: Firma in Bayern droht Beschäftigten in der Corona-Krise mit Kündigung.

Burnout vorbeugen: Tipps für entspanntes Arbeiten

Wer sich zwischen Arbeit und Familienleben aufreibt, läuft aber Gefahr, mit der Zeit in einen Burnout zu rutschen. Um dies zu vermeiden, empfiehlt das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) bestimmte Stressoren zu vermeiden und gesunde Handlungsweisen ins Homeoffice zu integrieren.

Tipps für ein gesundes Homeoffice:

Damit Arbeitnehmer am Feierabend auch wirklich pünktlich ihren PC herunterfahren, helfen etwa Familienrituale wie ein gemeinsames Abendessen oder ein fester Sporttermin.

Lesen Sie auch: Homeoffice und kein Internet? Dann müssen Arbeitnehmer schnell handeln.

Auch der Arbeitgeber ist gefordert, um Stress zu vermeiden

Aber auch der Arbeitgeber ist gefordert, um seine Mitarbeiter vor einer Überlastung im Homeoffice zu schützen. „Eine der wichtigsten Voraussetzungen beim Arbeiten auf Distanz ist die Vertrauenskultur“, weiß Dr. Sai-Lila Rees vom IFBG. „Auch zu Hause möchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen guten Job machen. Vertrauen seitens des Arbeitgebers sorgt für Motivation.“(as)*Merkur.de und 24vita.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Mehr zum Thema: Burnout: Sieben Symptome verraten, dass Sie im Job kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

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Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen.
Platz 5: Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage
Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage
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