Zukunftsweisend

Diese acht Berufe liegen 2019 voll im Trend - ist Ihrer auch dabei?

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Ein Job mit Zukunft: Entwickler für künstliche Intelligenz haben gute Berufsaussichten. (Symbolbild)

Sie sind auf der Suche nach neuen Herausforderungen? Wie wäre es mit einem der acht Jobs, die in diesem Jahr voll im Trend liegen und Zukunftsperspektiven haben?

Auch im Jahr 2019 ist der Weg der Digitalisierung noch lange nicht am Ende. Viele Unternehmen befinden sich noch mitten in der Transformation und Fachkräfte werden Händeringend gesucht. Das zeigt sich auch in den Jobtrends für dieses Jahr. Aber auch analoge Berufe liegen voll im Trend. Wir zeigen Ihnen welche acht Jobs gute Zukunftsperspektiven haben.

Entwickler für künstliche Intelligenz sind sehr gefragt

Smartphones und digitale Assistenten werden immer schlauer – dank künstlicher Intelligenz (KI). Der Trend dürfte auch noch sehr lange anhalten, denn KI und Machine Learning – d.h. dass Maschinen anhand von Beispielen lernen können – sind die Zukunftsthemen der Welt. Deshalb suchen auch immer mehr Unternehmen KI-Entwickler. Neben Programmierung, Objekt- und Texterkennung oder Video-Tracking sind innovative Konzepte Bestandteil des Jobs. Im Schnitt verdienen KI-Entwickler laut dem Gehaltsportal gehalt.de 69.285 Euro im Jahr.

Gesucht für mehr Sicherheit: Kryptologen

Die verstärkte Digitalisierung und der Einsatz von künstlicher Intelligenz bergen auch Gefahren für Daten und sensible Informationen. Den passenden Schutz vor Cyberkriminellen sollen Kryptologen sicherstellen. Diese sorgen dafür, dass zum Beispiel Passwörter, PINs, Kreditkarteninformationen und Login-Namen möglichst intelligent verschlüsselt werden. Das lassen sich Firmen auch einiges Kosten: Durchschnittlich verdienen Kryptologen 74.748 Euro.

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Beschützer der Daten: Der Datenschutzbeauftragte

Seit Mai 2018 gilt in Europa die Europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und der Beruf des Datenschutzbeauftragten gewann nochmals an Bedeutung. Diese müssen darauf achten, dass personenbezogene Informationen in Zeiten der digitalen Vernetzung sicher und richtig verwendet werden. Das Gehalt für Datenschutzbeauftragte liegt im Schnitt bei 46.289 Euro.

Wachstumsmarkt 3D-Druck

Neben dem Thema künstliche Intelligenz dürfte auch der Bereich 3D-Druck in Zukunft die Arbeitswelt bestimmen. Mit der Technik lässt fast alles herstellen: Bauteile für Autos, Prothesen oder Ersatzteile. Produktdesigner mit technischem Wissen und Ingenieure könnten von dem Trend besonders profitieren. Denn 3D-Druck-Experten sind gefragte Arbeitnehmer. Das durchschnittliche Einkommen liegt bei 52.134 Euro.

Den Kunden im Blick: Customer Experience Manager

Wie findet sich ein Kunde im Geschäft zu Recht? Ist der Online-Shop sinnvoll gestaltet? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich der Customer Experience Manager und erstellt dafür u.a. Kundenbefragungen. Anhand der Ergebnisse entwickelt er neue Shop-Konzepte. Die Nachfrage nach entsprechenden Fachkräften wird laut gehalt.de in den nächsten Jahren steigen. Aktuell verdienen Customer Experience Manager im Schnitt 47.477 Euro.

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Neuer Ausbildungsberuf: Kaufmann für E-Commerce

Wie wichtig der Online-Handel wird, sich auch im neuen Ausbildungsberuf "Kaufmann für E-Commerce". Dabei geht es darum, zu lernen, wie Online-Shops betrieben, beworben, optimiert und am Laufen gehalten werden. Laut Handelsverband Deutschland (HDE) sind im laufenden Jahr 2018/2019 1.400 Ausbildungsverträge unterzeichnet worden. Ein ausgebildeter Kaufmann im E-Commerce verdient durchschnittlich 32.483 Euro.

Volle Auftragsbücher für Elektroniker

Auch der klassische Beruf des Elektronikers liegt in diesem Jahr voll im Trend. Aber es mangelt an Nachwuchs und viele Stellen sind noch unbesetzt. Ändern sollen das attraktivere Arbeitsbedingungen wie 30 Tage Urlaub und unbefristete Verträge. Aber auch das Durchschnittsgehalt hat sich im Laufe der Zeit verbessert. Aktuell verdienen Elektroniker im Schnitt 41.625 Euro.

Support für Ärzte: Der Physician Assistant

Im Krankenhaus gibt es eine neue Stelle: den Physician Assistant (PA). Der medizinische Assistent soll Ärzte entlasten und unterstützen. Die Ausbildung verläuft ausschließlich an der Hochschule. Zum Aufgabenbereich des PA gehören unter anderem die Begleitung von komplexen Dokumentation und organisatorischen Verfahren. Ein Physician Assistant verdient im Schnitt 55.350 Euro.

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