Bewerbung

Das sind die drei größten Fehler von Personalern

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Auch Personaler sind nicht fehlerfrei - und machen Bewerbern damit das Leben schwer.

Personaler beschweren sich oft über ihre Bewerber - dabei sind sie selbst nicht fehlerfrei. Welche Unarten HR-Mitarbeiter ablegen sollten, um besser zu werden.

Zu einem gelungenen Vorstellungsgespräch gehören immer zwei: der Bewerber und der Personaler. Doch letztere verlassen sich viel zu oft auf Ihre liebgewonnenen Routinen statt frischen Wind in Bewerberauswahl und Jobinterviews zu bringen.

Das machen Personaler immer wieder falsch

Marcus Reif, Chief People Officer bei Kienbaum, beschreibt in seinem Blog, welche Fehler Personaler nur allzu oft machen. Die Wichtigsten haben wir für Sie zusammengestellt:

1. Nur nach Noten auswählen

Wer bei möglichen Kandidaten nur die Noten im Blick hat, läuft schnell Gefahr, dass Bewerber mit wichtigen Eigenschaften hinten runter fallen. "Das ist eine unzureichende und leider auch unzulängliche Form der Selektion", meint Reif. "Sind nicht Werte, wie Integrität, Loyalität, Zuverlässigkeit und Leidenschaft für den Job die Elemente, die eine gute Karriere ausmachen?"

2. Soft Skills vernachlässigen

Handlungs- und Verhaltensorientierung, Belastbarkeit, Kooperationsfähigkeit und Kombinatorik gehören für Reif zu den wichtigsten Softskills. "Wenn Sie Haltung und Persönlichkeit an Bord haben, können Sie die nötigen Fähigkeiten auch trainieren. Die Kernkompetenzen sollten die Bewerber aber schon im Köcher haben", so der Experte.

3. Ablenkung im Bewerbungsgespräch

Im Interview gilt laut Reif: "Kein Smartphone, Notebook oder Tablet. Weder auf dem Tisch, noch vibrierend in der Tasche. Sie entwerten damit die ganze Interview-Situation." Also bitte auf den Kandidaten konzentrieren - und so sein Unternehmen bestens vertreten.

Zum Weiterlesen: Alles rund um Bewerbungen, Kündigung und Erfolg im Job.

Von Andrea Stettner

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

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