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Dieser Einleitungssatz im Anschreiben katapultiert Sie im Bewerbungsverfahren weit nach vorne

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Von: Franziska Kaindl

Jobs im Homeoffice sind besonders seit der Corona-Pandemie gefragt.
Beim Anschreiben ist es wichtig, nicht die immergleichen Floskeln zu verwenden. © Fabian Strauch/dpa

Der erste Satz im Anschreiben entscheidet manchmal schon darüber, ob Sie aus dem Rennen um den Job ausscheiden oder nicht. Wie Sie punkten können, lesen Sie hier.

„Hiermit bewerbe ich mich für...“ – diesen Satz haben Personaler schon hundertmal gelesen und sollte deshalb für immer aus Ihrem Anschreiben gestrichen werden*. Aber mit welchem Einstieg überzeugen Sie den Recruiter nun wirklich davon, dass Sie perfekt für die Stelle sind? Ian Siegel, CEO der amerikanischen Job-Plattform ZipRecruiter, hat dafür schon vor einiger Zeit einen heißen Tipp gegeben.

Anschreiben verfassen: Vermeiden Sie diesen ersten Fehler

Viele machen den Fehler, in ihrem Anschreiben nur wieder die Qualifikationen aufzuzählen, die bereits im Lebenslauf aufgelistet sind. Damit lassen sich Personaler aber nicht beeindrucken – schließlich können Sie die Informationen auch einfach dort nachlesen. Stattdessen solle man das Anschreiben dazu nutzen, über die Firma zu sprechen, verriet Siegel im Gespräch mit CNBC Make It.

Auch interessant: Das sind laut Personalern die sieben häufigsten Fehler bei der Bewerbung.

Vor allem müssten Bewerber klarmachen, weshalb sie sich darüber freuen, ein Teil des Unternehmens werden zu können. „Reden Sie am Anfang nicht über sich selbst; reden Sie zuerst über sie (Anm. d. Red.: die Firma)“, so der Experte. „Zeigen Sie Enthusiasmus, zeigen Sie, dass Sie sich informiert haben und zeigen Sie, dass sie hierher kommen und einen Beitrag leisten wollen“.

Experte verrät: Mit diesem Satz überzeugen Sie Personaler von sich

Ziel ist es, mit der eigenen Begeisterung auch die der Personaler zu entfachen: „Das ist der beste Weg, um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.“ Daher rät er Bewerbern dazu, ihr Anschreiben mit folgendem Satz zu beginnen: „Ich freue mich sehr, mich auf diesen Job zu bewerben, weil...“. Anschließend können Sie ausführen, warum Ihnen ein bestimmtes Produkt, ein Service oder eine Mission des Unternehmens gefällt.

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Zusammengefasst gehe es laut Siegel darum, zu erklären, warum man sich beworben hat – und nicht, warum man qualifiziert ist. Auf diese Weise zeigen Sie obendrein, dass Sie Ihr Anschreiben auf das entsprechende Unternehmen zugeschnitten haben und nicht mit einer Vorlage arbeiten. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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