Hauptsache scharf?

Günstiger Senf ist gut - teurer aber manchmal leckerer

+
Stiftung Warentest hat bei 20 mittelscharfen Senfsorten keine schlechte Noten verteilt. Es hat sich auch gezeigt: Besonders teure Produkte überzeugen im Geschmack.

Hauptsache scharf? Das sahen Senftester der Stiftung Warentest anders. Ihr Fazit: Es kann sich lohnen für die gelbe Würzpaste etwas mehr Geld auszugeben. Doch wirklich schlecht schnitt keines der verglichenen Produkte ab.

Berlin - Wer richtig leckeren Senf genießen möchte, sollte dafür ruhig ein bisschen mehr Geld ausgeben. Die Stiftung Warentest prüfte 20 mittelscharfe Senfsorten - und beim Geschmack überzeugten besonders zwei teure Produkte aus historischen Mühlen.

Die Warentester kosteten mehr als 20 Euro auf den Liter gerechnet. Guten Senf gibt es aber auch schon deutlich günstiger - ab 1,16 pro Liter. Schlecht war keines der getesteten Produkte: 13 bekamen das Urteil "gut", 7 Senfsorten eine "befriedigende" Bewertung.

Senf sollte vor allem kühl und dunkel lagern, heißt es in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 7/2015). Wenn sich etwas Flüssigkeit ansammelt, macht das nichts. Im Glas lasse sie sich einfach unterrühren, bei einer Flasche helfe Schütteln, und aus einer Tube lassen Verbraucher die Flüssigkeit einfach abtropfen.

dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare