Bade-Otitis behandeln

Ohrenschmerzen nach dem Baden? Was jetzt hilft

Mann im Freibad
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Wer lange Zeit im Becken verbringt, riskiert eine Bade-Otitis.

Eine Entzündung im Ohr kann den Urlaub gehörig verderben, vor allem Schwimmen und Plantschen erhöht das Risiko. Was Sie im Akutfall tun sollten, erfahren Sie hier.

  • Für Ohrenschmerzen nach dem Baden gibt es einen Fachbegriff: Bei der Bade-Otitis entzündet sich die Haut im äußeren Gehörgang.
  • Juckreiz, Absonderungen aus dem betroffenen Ohr oder Rötungen sprechen für eine Bade-Otitis.
  •  Die Entzündung muss dringend behandelt werden, sonst droht eine sehr schmerzhafte Mittelohrentzündung.

Nicht selten der Fall: Wasser im Ohr* nach dem Schwimmen. Und auch Ohrenschmerzen nach dem Baden kennen viele nur zu gut. Die Bade-Otitis - im englischen als swimmer's ear bezeichnet - tritt vor allem nach häufigem Baden in Badeseen, Freibädern, im Meer oder nach dem Tauchen und Surfen auf. Bakterien, Viren und Pilze lösen die Entzündung des äußeren Gehörgangs zwischen Ohrmuschel und Trommelfell aus, weil sie durch kleinste Hautverletzungen im Gehörgang in den Körper eindringen. Zu den Symptomen der Bade-Otitis zählen:

  • Schmerzen bei Berührung des Ohrläppchens und bei Druck auf den Knorpel am Ohreingang
  • schuppige und trockene Haut im Ohr
  • Absonderungen, die aus dem Ohr austreten
  • Juckreiz im Ohr
  • Rötungen und Schwellungen, die das Hören beeinträchtigen können

Lesen Sie auch: Vorsicht: Sieht Ihr Ohrenschmalz so aus? Dann schnell ab zum Arzt.

Ohrenschmerzen nach dem Baden richtig behandeln

Sind die Beschwerden nicht nach kurzer Zeit wieder verschwunden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bei einer nicht behandelten Bade-Otitis kann es nämlich dazu kommen, das sich die Entzündung im Ohr ausbreitet, auf das Trommelfell übergreift und so eine Mittelohrentzündung auslöst. Die Behandlung sollte immer durch einen Hals-Nasen-Ohrenarzt erfolgen. Dieser wird in einem ersten Schritt die infizierten Ablagerungen aus dem Gehörgang entfernen und das Ohr „trocken legen“. Essig- und kortikosteroidhaltige Ohrentropfen sowie antibiotische Tropfen bekämpfen die Gehörgangsentzündung. In seltenen Fällen müssen sogar orale Antibiotika vom Arzt verordnet werden - vor allem dann, wenn die Entzündung verschleppt wurde.

Keine Wattestäbchen mehr - so beugen Sie einer Bade-Otitis vor

In den Gehörgang eindringende Erreger wie Bakterien lösen eine Bade-Otitis aus. Diese können allerdings nur durch kleinste Verletzungen einen Weg in den Körper finden. Und diese fügen sich viele Betroffene selbst zu, indem sie ihren Gehörgang mit Wattestäbchen reinigen. So verhindern Sie die Entstehung einer unangenehmen Gehörgangsentzündung:

  • Führen Sie Wattestäbchen nie in den Gehörgang ein! Generell haben Q-Tips nichts im Bereich der Ohren zu suchen.
  • Trocknen Sie die äußeren Bereiche der Ohren nach Kontakt mit Wasser besser mit einem sauberen Handtuch.
  • Vor allem für Taucher relevant: Sorgen Sie dafür, dass nach dem Tauchgang kein Wasser im Ohr zurückbleibt, indem Sie den Kopf so lange auf die Seite legen, bis alles Wasser aus dem Ohr geflossen ist.
  • Spezielle Ohrentropfen beugen einer Entzündung vor, indem sie die natürliche Schutzbarriere des Ohrs stärken.

Quellen: https://hno-essen-privatpraxis-lutz.de, www.msdmanuals.com, www.hno-aerzte-im-netz.de

(jg) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

Diese fünf Mini-Übungen sorgen schnell für einen Sixpack

Übung Nummer Eins: die Planke. Dazu kommen Sie in den Vierfüßlerstand und halten dabei Ihre Hände stets unter den Schultern. Nun heben Sie sich in die Liegestütz-Position. Ziehen Sie Ihren Bauch fest ein, damit Sie nicht durchhängen oder ein Hohlkreuz bilden. Bleiben Sie so gerade wie ein Brett. Halten Sie die Übung 30 bis 60 Sekunden. Alternative: die seitliche Planke. Drehen Sie sich mit Ihrem Rumpf auf eine Seite und strecken Sie den oberen Arm in die Luft. Bleiben Sie dabei gerade und halten Sie die Übung jeweils 30 Sekunden auf jeder Seite.
Übung Nummer Zwei: die Bauchpresse. Diese trainiert die gerade Bauchmuskulatur und sorgt für einen straffen Bauch. Dazu legen Sie sich flach auf den Rücken und winkeln Ihre Beine an. Dann winkeln Sie Ihre Arme an und halten Sie auf Kopfhöhe. Nun atmen Sie aus und heben Ihren Oberkörper langsam nach oben, so dass sich Ihre Schultern vom Boden abheben. Kurz halten und während Sie ausatmen, wieder langsam nach unten kommen. Wiederholen Sie die Übung 30 Sekunden lang so oft Sie können. Doch Vorsicht: Bitte niemals am Kopf oder Nacken zerren.
Übung Nummer Drei: der Klimmzug. Diese Übung trainiert den ganzen Körper und arbeitet mit dem eigenem Körpergewicht. Hierzu stellen Sie sich vor eine Stange, die etwas über Kopfhöhe befestigt ist. Dann umfassen Sie diese mit beiden Händen (am besten maximal schulterbreit). Nun ziehen Sie sich ohne Schwung, allein mit Ihrer Armkraft, langsam nach oben. Sie sollten nun mit Ihrem Kinn ein wenig über die Stange ragen. Dann lassen Sie sich wieder langsam und sanft auf den Boden zurück.
Übung Nummer Vier: die Kniebeuge. Dazu können, aber brauchen Sie keine Hilfsmittel. Es reicht, wenn Sie sich ungefähr hüftbreit aufstellen. Ihre Zehenspitzen sollten leicht schräg nach außen zeigen. Nun gehen Sie mit Ihrem Gesäß nach unten. Stellen Sie sich dabei vor, wie Sie eine imaginäre Wand, die sich hinter Ihnen befindet, hinunterrutschen. Halten Sie Ihren Rücken gerade und geraten Sie nicht ins Hohlkreuz. Winkeln Sie Ihre Knie bis 90 Grad an - achten Sie darauf, dass Ihre Knie nicht über Ihre Zehenspitzen ragen. Dann drücken Sie sich wieder ab und kommen Sie nach oben.
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