Kämpferin

Kuscheln mit ihrem Sohn rettete dieser Britin das Leben

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Mammografie: Röntgen-Aufnahmen der Brust helfen Medizinern, bösartige Veränderungen zu erkennen.

Sie ist 28 und verschwendete deshalb keine Gedanken an schlimme Krankheiten: Doch was Emily Makin durch Zufall entdeckte, stellte ihre heile Welt auf den Kopf.

Die 28-jährige Emily Makin aus dem britischen Wigan, einer Stadt in der britischen Grafschaft Greater Manchester, fühlte sich noch nie so gut. Sie hatte vor kurzem geheiratet, ist stolze Mutter von zwei Jungs und hatte nach einer Diät endlich ihr Wunschgewicht erreicht. Doch im Juli 2018 änderte sich plötzlich alles für die junge Frau.

28-Jährige entdeckt Beule nur durch Zufall

Es passierte während einer Kuscheleinheit: Makin hob die Arme hoch, um ihren dreijährigen Sohn Harrison fest an sich zu drücken, da fiel ihr etwas Ungewöhnliches an der rechten Brust auf. Die 28-Jährige konnte eine Beule fühlen, die sie zuvor nicht bemerkt hatte. Zuerst dachte sie, dass es hormonelle Gründe geben müsste, doch sie war so beunruhigt, dass sie ein paar Tage später zum Notarzt ging. Und hier bestätigte sich ihre schlimme Vorahnung: Ärzte diagnostizierten eine seltene Form von Brustkrebs, wie das britische News-Portal Mirror berichtete.

Fest entschlossen zu überleben und weiterhin für ihre Familie da zu sein, unterzog sich Emily Makin allen empfohlenen Behandlungen. Nach einer Brustamputation folgte Chemotherapie, danach Strahlentherapie. Ob der Krebs verschwunden ist, weiß Makin noch nicht. Sie muss noch auf die Testergebnisse warten, die ihr Gewissheit geben.

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Aufklären und Kraft geben: Charity-Läufe sollen Betroffenen helfen

Um anderen Frauen mit demselben Schicksal Kraft zu geben, schrieb die junge Frau in ihrem Blog alle ihre Erfahrungen und Gedanken auf. Sie will über Brustkrebs aufklären, ermutigt Frauen, regelmäßig zum Arzt zu gehen und engagiert sich in verschiedenen Projekten - etwa dem Race for life, einem Fünf-Kilometer-Rennen mit dem Motto: Wir brechen keine Rekorde, wir besiegen Krebs.

Charity-Läufe gibt es nicht nur in Großbritannien, auch in Deutschland kann jeder Interessierte teilnehmen. Von jedem verkauften Ticket wird dabei ein bestimmter Betrag gespendet. Beim Muddy Angel Run in Köln, Stuttgart oder Hamburg etwa wird von jedem verkauften Ticket und jedem verkauften Merchandise-Artikel ein Euro an den Verein Brustkrebs Deutschland e.V. gespendet.

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jg

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