Neue Studie

Krebs und Alkohol: Vier Prozent der Erkrankungen sind mit Alkohol verbunden

Fünf Gläser mit unterschiedlichen Getränken, mit denen angestoßen wird. (Symbolbild)
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Besonders häufig sind in Zusammenhang mit Alkohol Speiseröhren-, Leber- und bei Frauen auch Brustkrebs. (Symbolbild)

Einer neuen Studie zufolge könnten vier Prozent aller Krebserkrankungen in Verbindung mit Alkohol stehen. Ab einer gewissen Menge steigt das Risiko.

Lyon – In Frankreich haben Mediziner den Zusammenhang zwischen Alkohol und Krebsrisiko genauer untersucht. Das Team um Harriet Rumgay von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon fand heraus, dass eine Vielzahl an Krebserkrankungen auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen sind, wie 24vita.de berichtet. Die Studie ist im Journal„The Lancet Oncology“ erschienen.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon hat eine neue Studie zum Thema Krebsrisiko* und Alkohol* veröffentlicht. Nach Einschätzung einer Expertenkommission könnten etwa vier Prozent aller im vergangenen Jahr erstmals festgestellten weltweiten Krebserkrankungen mit dem Konsum von Alkohol zusammenhängen. Der Grund: Nach Angaben der Studienautoren beschädigt Alkohol die menschliche DNA und beeinflusst den Hormonhaushalt im Körper, was zu einer Krebserkrankung beitragen kann. Besonders häufig im Zusammenhang mit Alkohol standen Speiseröhren-, Leber- und bei Frauen Brustkrebs. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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