Hilfe bei Blaseschwäche

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Eine italienische Urologin hat Erstaunliches festgestellt: Stöckelschuhe können aktiv die Beckenbodenmuskulatur stärken.

Gerade Frauen mit einer Blasenschwäche erwarten oft nicht viel von einer Behandlung. Dabei kann fast allen Patientinnen geholfen werden, erklärt Urologin Maria Bürst im Patientenmagazin “HausArzt“.

Allerdings müsse zuvor klar sein, woran der ungewollte Harnverlust liege. “Eine gewissenhafte Diagnostik ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgversprechende Behandlung“, sagt Bürst. Beckenbodengymnastik spielt bei der Therapie eine wichtige Rolle. Sie solle aber unter Anleitung eines geschulten Krankengymnasten erlernt werden, denn eine falsche Technik könne mehr schaden als nutzen, betont Bürst.

Gutes Beckenbodentraining könne die Blasenschwäche nicht nur lindern, sondern oft sogar besiegen. Bei sogenannter Dranginkontinenz (“Reizblase“) reichen in vielen Fällen bereits Verhaltensänderungen, um sie in den Griff zu bekommen. In schwierigen Fällen kann auch mit Medikamente geholfen werden oder eine Operation infrage kommen. Welches Vorgehen den größten Erfolg verspricht, ist nur nach einer exakten Diagnose zu entscheiden.

DAPD

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