Zu viel Sonne

Hausmittel gegen Sonnenbrand: Was wirklich hilft und wovon Sie besser die Finger lassen

Ein Sonnenbrand kann gefährlich aussehen und schmerzhaft sein. Welche Hausmittel Ihre Haut erfolgreich regenerieren, lesen Sie hier.

  • Das heiße Sommerwetter* beherrscht Deutschland für die nächsten Tage oder sogar Wochen.
  • Ein Sonnenbrand ist in dieser Zeit schneller eingefangen, als einem recht ist.
  • Welche Hausmittel Sie guten Gewissens benutzen können und von was Sie besser die Finger lassen, erfahren Sie hier.

Der warme und sonnige Sommer lockt uns auch dieses Jahr wieder für viele Stunden nach draußen. Schwimmen, Radfahren, Wandern oder einfach nur in Parks oder im Garten liegen - die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und doch birgt sich überall die gleiche Gefahr: Ein Sonnenbrand ist schneller da, als man glaubt.

Häufig hat man es einfach vergessen, sich einzucremen und manchmal ist man wieder überrascht, wie schnell die Haut verbrennen kann - schließlich waren es doch „nur ein paar Minuten“. Die Folgen sind unangenehm: Rötungen oder sogar Blasen an der Haut sowie ein brennendes und juckendes Gefühl. Außerdem sind die Langzeitschäden durch Sonnenbrände nicht zu vernachlässigen. Denn leider vergisst die Haut den Sonnenbrand auch nach dem Abheilen nicht und im schlimmsten Fall kann daraus Hautkrebs entstehen! Die Vorsorge ist deshalb viel wichtiger als die Nachsorge.

Seien Sie vorsichtig: Auch andere Hitzeschäden können schnell zur Gefahr werden!

Hausmittel gegen Sonnenbrand: So verheilen die Wunden schneller

Ideen und Tipps, um die Wunden eines Sonnenbrandes zu pflegen, gibt es viele. Zu diesen Hausmitteln raten etwa apotheken-umschau.de, netdoktor.de und haut-ratgeber.de.

  • Sofort aus der Sonne gehen! Das erste, was Sie tun sollten, wenn Sie einen Sonnenbrand an der eigenen Haut feststellen, ist, direkten Sonnenkontakt vorerst zu vermeiden, damit der Sonnenbrand nicht noch schlimmer wird. So kommen Sie im besten Fall mit einer leichten Rötung davon.
  • Sonnenbrand kühlen: Benutzen Sie einen kalten, nassen Lappen oder streichen Sie eine dicke Schicht Quark aus dem Kühlschrank auf die verbrannten Stellen. Die spezielle Wirkung von Quark ist dabei eher zweifelhaft, es geht, wie auch bei Wasser, hauptsächlich um das Herabkühlen der Wunde. Kühlpacks aus dem Gefrierschrank können wiederum zu kalt für die gereizte Haut sein und eine Unterkühlung oder sogar Erfrierung verursachen.
  • Wasser trinken: Helfen Sie Ihrem Körper nicht nur äußerlich, den Sonnenbrand zu heilen. Wichtig für die Regeneration ist auch, nach einem Sonnenbrand viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
  • Aloe Vera: Sie scheint eine regelrechte Wunderpflanze zu sein. Mit dem Extrakt aus Aloe Vera-Blättern können Sie der Haut nur Gutes tun, denn es kommen gleich mehrere Faktoren zusammen: Einerseits wirkt auch der Aloe-Vera-Saft kühlend und außerdem haben die Inhaltsstoffe eine entzündungshemmende Wirkung. Aloe-Vera-Extrakte gibt es vielen unterschiedlichen Formen zu kaufen oder sie züchten die Pflanze einfach im eigenen Garten oder auf dem Balkon.
Eine Frau bekommt den Rücken mit Sonnencreme eingecremt. Die Haut hat jedoch schon einen Sonnenbrand abbekommen.

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Sonnenbrand ist gefährlich: Seien Sie besonders vorsichtig bei Kindern und Babys

Bei einem leichten Sonnenbrand sind die eben genannten Hausmittel meistens ausreichen, um die Wunden zu heilen. Doch können starke Sonnenbrände auch gefährlich für ihre akute Gesundheit werden. Wenn ihre Haut Blasen wirft oder sie Fieber oder starke Kopfschmerzen bekommen, sollten Sie unbedingt einen Arzt kontaktieren. In manchen Fällen werden bei Sonnenbrand Schmerzmittel empfohlen oder im schlimmsten Fall sogar eine stationäre Behandlung.

Vor allem bei Kindern und Babys sollten Sie ihren Arzt um Rat fragen. Geben Sie den Kleinen nie ohne Rücksprache Medikamente und achten Sie darauf, dass sich die Kinder mit den nassen Umschlägen oder dem kalten Quark nicht unterkühlen.

Außerdem sollten Sie die Finger von manchen empfohlenen Hausmitteln lassen. So sind etwa alkohol- oder säurehaltige Substanzen, wie Franzbranntwein, Apfelessig oder Zitronensaft, nur ein „Brandbeschleuniger" für die eh schon so gereizte Haut. (nh) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/Stephanie Pilick/dpa

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