Grippewelle

13 Todesfälle in französischen Altenheim

Eingang des Korian-Berthelot Altenheim in Lyon.
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Eingang des Korian-Berthelot Altenheim in Lyon (Frankreich).

Die Grippe grassiert in Frankreich. In einem französischen Seniorenheim sind innerhalb von zwei Wochen 13 Bewohner an Influenza gestorben.

Sechs weitere Bewohner des Altenheims in Lyon im Südosten des Landes liegen mit Grippe im Krankenhaus, wie das Gesundheitsministerium in Paris am Samstag mitteilte.

Gesundheitsminister: „Ungewöhnlicher Vorfall"

Gesundheitsministerin Marisol Touraine forderte rasche Aufklärung über die Ursachen dieses "ungewöhnlichen Vorfalls".

Frankreich leidet derzeit unter einer landesweiten Grippewelle. Seit Anfang November kamen 381 Grippe-Patienten in die Notaufnahme, 22 von ihnen starben. Menschen über 80 Jahren machen 63 Prozent derjenigen Patienten aus, die wegen Grippe ins Krankenhaus müssen.

Auch in Deutschland macht die aktuelle Grippesaison vielen Menschen zu schaffen. Doch ist es die echte Grippe oder eine Erkältung: Wie erkennt man den Unterschied?

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Eine mit Coronaviren befallene Zelle
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff.
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AFP

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