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Fußpilz zwischen den Zehen? Diese zehn Hausmittel lindern das Jucken

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Von: Jasmin Pospiech

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In öffentlichen Bädern ist Vorsicht geboten: Hier kann man sich schneller Fußpilz zuziehen, als man denkt.
In öffentlichen Bädern ist Vorsicht geboten: Hier kann man sich schneller Fußpilz zuziehen, als man denkt. © dpa / picture alliance / Hauke-Christian Dittrich

Wenn es in den Zehenzwischenräumen unangenehm juckt, kann das ganz schön lästig sein. Ein Arzt klärt ab, ob es sich um Fußpilz handelt. Was Sie gegen ihn tun können, hier.

Es brennt, juckt und schuppt sich rötlich zwischen den Zehen? Dann können Sie davon ausgehen, dass Sie an Fußpilz leiden. Dabei handelt es sich um eine Pilzinfektion der Zehenzwischenräume, Fußsohlen und manchmal auch des Fußrückens. Wenn allerdings die Nägel betroffen sind, ist es ein Nagelpilz.

Fußpilz: Gestörter Säureschutzmantel der Haut lässt fieser Infektion freie Bahn

Die Fußpilzerkrankung soll durch einen Fadenpilz (Trchophyton Rubrum) ausgelöst werden. Häufig dringt dieser in den Körper ein, wenn der natürliche Säureschutzmantel der Haut zerstört ist. Ein Grund kann zum Beispiel zu heißes, zu häufiges und/oder zu langes Duschen sein. Der Säureschutzmantel liegt auf der Hautoberfläche und setzt sich aus einem leicht säuerlichen Film aus Schweiß, Bakterien und Talgdrüsensekret zusammen.

Infolgedessen können sich Keime, Viren oder eben auch Pilze in der Haut einnisten. Am Ende dringen sie mit ihren Zellfäden in die Hornschicht ein und vermehren sich dort. Wächst der Pilz in tiefere Strukturen der Oberhaut, meldet sich das Immunsystem. Dieses versucht ihn dann zurückzudrängen - mit der Folge, dass der typische Juckreiz und entzündete Haut auftreten. Die schuppige, gerötete Haut, die manche Betroffene aufweisen, kommt daher, dass die Vermehrung des Pilzes die Erneuerung der Hornhaut beschleunigt. Diese verdickt sich und schuppt sich häufiger und schneller.

Eine Übertragung der Infektion ist dadurch extrem hoch - schließlich gilt Fußpilz als extrem ansteckend. Daher sollten Sie bei Verdacht am besten so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Dieser wird dann abklären, ob Sie an Fußpilz leiden oder nicht bzw. eine passende Behandlung vorschlagen. Wenn Entzündungen, Blutungen und sogar Einrisse in der Haut oder zusätzlich Nagelpilz vorliegen, werden oftmals Anti-Pilz-Präparate angewendet

Backpulver, Honig & Urin: Diese Hausmittel helfen gegen den lästigen Fußpilz

Liegt allerdings nur eine leichte Form der Pilzinfektion vor, können auch Hausmittel den Schmerz lindern.

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jp

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