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FFP2-Masken richtig tragen: So geht‘s - Infektionsrisiko sinkt enorm

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Von: Sven Schneider

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Das richtige Tragen von FFP2-Masken verringert das Corona-Ansteckungsrisiko enorm. Im Vergleich zu herkömmlichen OP-Masken haben sie einen klaren Vorteil.

Hamm - Die Masken gehören seit dem Frühjahr 2020 zu unserem Alltag. Das neben den Impfstoffen wohl wichtigste Mittel im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie senkt das Ansteckungsrisiko enorm. Jedoch kommt es auf das richtige Tragen des mittlerweile Alltagsgegenstands aus. Denn wer sich nicht anstecken will, sollte einige wichtige Tipps beim Tragen des Typs FFP2 beachten.

FFP2-Masken richtig tragen: So geht‘s - Infektionsrisiko sinkt enorm

Wer sich in Gesellschaft aufhält, ohne eine Maske zu tragen, geht ein hohes Risiko ein, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. „Sogar drei Meter Abstand schützen nicht“, schreiben Forschende des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation. Würde sich eine ungeimpfte bei einer mit Corona infizierten Person zwar mit doppeltem Mindestabstand, aber ohne Maske aufhalten, würde sich eben jene ebenso anstecken, untermauerten die Forscher mit „fast einhundertprozentiger Sicherheit“.

Bedeutet: Masken machen einen enormen Unterschied. Die Ergebnisse der Göttinger Studie zeigen: Zu einer Ansteckung mit Maske kommt es auch nach 20 Minuten erst in einem von Tausend Fällen - richtig sitzende Maske vorausgesetzt. Denn alleine das schlechte Anliegen des Schutzes vor dem Coronavirus auf der Gesichtshaut erhöht das Risiko einer Corona-Infektion auf vier Prozent.

FFP2-Masken richtig tragen: Tipps und Tricks senken das Infektionsrisiko enorm

Zum Vergleich: Wer auf OP-Masken statt FFP2-Masken zurückgreift, der kann die Infektionsgefahr auf maximal zehn Prozent herabsenken. Doch wie erkenne ich, ob die FFP2-Maske optimal sitzt? Dazu gibt es fünf Anhaltspunkte:

Ob die FFP2-Maske gut sitzt, lässt sich beim Ein- und Ausatmen erkennen. Zieht sie sich zusammen und dehnt sich anschließend wieder aus, sollte das Infektionsrisiko drastisch gesenkt werden. So sollen FFP2-Masken laut der Studie des Max-Planck-Instituts 75-mal besser vor dem Coronavirus schützen als herkömmliche OP-Masken. „Unsere Ergebnisse zeigen noch einmal, dass das Maske-Tragen an Schulen und auch generell eine gute Idee ist“, sagte Eberhard Bodenschatz, Direktor des Göttinger Instituts, in einer Mitteilung.

Delegierte blicken beim Länderrat der Grünen Jugend mit FFP2-Masken geschützt auf ihre Laptops.
FFP2-Masken schützen deutlich besser vor einer Corona-Infektion als andere Masken. © Kay Nietfeld/dpa

Klar ist: Der Kampf gegen das Coronavirus lässt sich mit einfachen Mitteln vereinfachen. Anderswo muss zu drastischeren Maßnahmen gegriffen werden. In Baumärkten in NRW gilt aktuell die 2G-Regel. Das Personal in Heimen und Kliniken unterliegt bald gar einer Impfpflicht.

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