Folgen der Pandemie

Einsamkeit: Wie das Homeoffice die Kommunikation verändert

Vogelperspektive einer Frau mit Blümchen-Hose, die zuhause an ihrem Laptop tippt (Symbolbild)
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Die Monate Homeoffice und Lockdown sind an vielen Menschen nicht spurlos vorbeigegangen (Symbolbild)

Wer alleine lebt und noch dazu im Homeoffice arbeitet, kann in Lockdown-Zeiten schnell vereinsamen. Welche Rolle die Kommunikation dabei spielt, zeigt eine aktuelle Studie.

St. Gallen – Nach über einem Jahr Corona-Pandemie und mehreren Lockdowns haben sich viele Menschen an das Homeoffice gewöhnt. Dass die Zeit aber nicht spurlos an ihrer Psyche vorbeigegangen ist, zeigt eine gemeinsame Studie der Krankenkasse BARMER und der Universität St. Gallen. Denn während es für MitarbeiterInnen einerseits Freiheiten, wegfallende Arbeitswege und womöglich auch mehr Produktivität bedeutet, kann Homeoffice auch zu Konflikten zwischen Familie und Beruf, zu Bewegungsmangel und zu Einsamkeit führen.*

Schließlich zählen KollegInnen zu den wichtigsten sozialen Kontakten vieler Beschäftigter. In Zeiten von Videocalls kann es durch fehlende persönliche Kontakt schnell zur räumlichen Isolation und damit zur sozialen Abgrenzung kommen. Das spiegelt sich auch in den Studienergebnissen wider: So nahmen Videocalls seit Mitte 2020 um 46 Prozent zu, während persönliche Gespräche rund 28 Prozent weniger stattfanden. 23,5 Prozent der mobil Beschäftigten fühlt sich entsprechend isoliert. Bei nicht mobil Beschäftigten sind es 19,5 Prozent. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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