Pillen & Co. richtig entsorgen

Abgelaufene Medikamente: Deshalb dürfen sie auf keinen Fall mehr eingenommen werden

Eine Frau kontrolliert im Badezimmer ihre Medikamente, sie dreht der Kamera den Rücken zu (Symbolbild)
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Wenn Medikamente nicht mehr haltbar sind, dürfen sie nicht mehr eingenommen werden (Symbolbild)

Das Verfallsdatum von Medikamenten ist nach Angaben der Bundesapothekerkammer „nicht verhandelbar“. Wer abgelaufene Präparate im Arzneischrank entdeckt, sollte sie korrekt entsorgen.

Berlin – Arzneimittel sind empfindlich: Eine zu hohe Feuchtigkeit, zu hohe oder zu tiefe Lagertemperaturen, Licht oder eine unsachgemäße Entnahme können ihre Qualität beeinflussen. Sind Medikamente einmal verfallen, verlieren sie nicht nur ihre Wirksamkeit, sie können auch gesundheitlich bedenkliche Abbauprodukte enthalten: Davor warnt die Bundesapothekerkammer (ABDA).*

Das Verfallsdatum von Arznei sei nicht mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum wie bei Lebensmitteln zu verwechseln, das mehr Empfehlungscharakter habe, betonen die Experten der ABDA. Zu lange gelagerte Medikamente können unbrauchbar werden, ohne dass man es ihnen ansieht. Deshalb rät die Bundesapothekerkammer davon ab, sie nach Ablauf des Verfallsdatums zu nutzen. Ob sie noch wirksam und unbedenklich sind, sei in aller Regel nicht äußerlich erkennbar. Auf Arzneimitteln ist laut den Apothekern immer ein Verfallsdatum aufgedruckt, an das sich die Verbraucher halten müssen. Ist es abgelaufen oder besteht das Risiko, dass die Präparate falsch gelagert wurden, sollten sie korrekt entsorgt werden. *24vita ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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