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Viel länger haltbar: So vakuumieren Sie Lebensmittel mit einem einfachen Trick

Frau schneidet Geflügelfleisch
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Besonders Geflügelfleisch verdirbt schnell. Mit diesem Tipp hält es länger.

Vakuumierte Lebensmittel sind länger haltbar, aber wer will sich dafür schon ein Gerät mit Zubehör in die Küche stellen? Mit diesem Trick geht es auch ohne.

Egal, ob im Kühlschrank*, im Gefrierfach, oder ganz ohne Kühlung: Sind Lebensmittel vakuumiert, haben sie eine zum Teil deutlich längere Haltbarkeit. Für das Verfahren braucht man normalerweise ein spezielles Vakuumiergerät mit den passenden Beuteln, aus denen auch noch das letzte bisschen Luft gezogen werden kann. Wer die Anschaffung aus Geld- oder Platzgründen scheut, muss aber nicht ganz auf die Vorteile des Vakuumierens verzichten. Es gibt einen Trick, den Sie ausprobieren sollten.

Darum sollten Sie Lebensmittel vakuumieren

Fleisch, Gemüse und Co. verderben schneller und verändern Farbe und Konsistenz, wenn sie mit Sauerstoff in Berührung kommen. Diese sogenannte Oxidation können Sie schon vermindern, wenn Sie Lebensmittel in verschließbaren Behältern aufbewahren. Viel effektiver ist es allerdings, sämtlichen Sauerstoff vom Essen fernzuhalten. Hier kommt das Vakuumieren ins Spiel, bei dem einem Behälter bzw. einem speziellen Plastikbeutel die gesamte Luft und damit auch der Sauerstoff entzogen wird.

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So können Sie zu Hause vakuumieren – ohne Gerät

Sie müssen kein Vakuumiergerät kaufen, um vom Effekt der Methode zu profitieren. Sie benötigen lediglich verschließbare Gefrierbeutel und Wasser. So funktioniert's:

  1. Füllen Sie eine große Schüssel oder gleich einen Eimer mit kühlem Leitungswasser.
  2. Legen Sie ein Handtuch bereit.
  3. Rollen Sie die Ränder des Gefrierbeutels nach außen, bis die Verschlussschiene bedeckt ist. So verhindern Sie, dass sie verschmutzt wird und nicht mehr luftdicht schließt.
  4. Füllen Sie das Lebensmittel so in den Gefrierbeutel, dass es möglichst flach liegt.
  5. Drücken Sie mit der Hand schon so viel Luft wie möglich aus dem Beutel und verschließen Sie den Gleitverschluss.
  6. Halten Sie den Gefrierbeutel so in das Wasser, dass es knapp an den Gleitverschluss heranreicht.
  7. Öffnen Sie den Verschluss ein kleines Stück und drücken Sie nun die noch im Beutel enthaltenen Luftkammern und Blasen vorsichtig mit der freien Hand heraus. Dabei darf kein Wasser in den Beutel geraten.
  8. Nun verschließen Sie den Gefrierbeutel wieder und trocknen ihn mit dem Handtuch ab.

Lieber doch ein Vakuumierer?

Falls Ihnen dieser Tipp zu umständlich ist, können Sie in ein professionelles Vakuumiergerät investieren und Lebensmittel ohne Konservierungsstoffe und Co. länger haltbar machen. (werblicher Link)

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So geht es nach dem Vakuumieren weiter

Das Plastik sollte nun komplett am Lebensmittel anliegen. Wirkt es an einigen Stellen noch locker, sollten Sie den Vorgang noch einmal wiederholen, um auch noch das letzte Luftbläschen zu entfernen. Ein echtes Vakuum haben Sie so zwar nicht erzeugt, aber das Essen kommt mit deutlich weniger Sauerstoff in Berührung, als dies sonst der Fall wäre. Kühlen oder frieren Sie das Lebensmittel danach umgehend ein und verwenden Sie das Wasser zum Blumen gießen... (ante)*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Diese Lebensmittel müssen raus

Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben.
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet.
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser.
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf.
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