Gesundes Süßungsmittel?

Stevia: Vorteile und Nachteile des Zuckerersatzes

Steviablätter neben einer Schale mit Steviapulver auf einer Decke und einem Holztisch.
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Stevia als Zuckerersatz hat Vor- und Nachteile (Symbolbild).

An Stevia scheiden sich die Geister: Schmeckt der Zuckerersatz nun gut oder wirklich schlecht? Neben dem Geschmack gibt es auch unterschiedliche Meinungen zum Nutzen des Mittels.

Parma (Italien) – Stevia hat seit dem Jahr 2011 eine EU-Zulassung als Süßungsmittel. Der Zuckerersatz soll im Gegensatz zu Zucker kein Karies verursachen und dafür 300 Mal süßer sein. Man braucht somit deutlicher weniger für den gleichen Effekt und das ganz ohne Nachteile. Klingt zu schön, um wahr zu sein. Und das ist es auch. Denn Stevia hat nicht nur Vorteile*, wie 24garten.de berichtet.

Stevia stammt von einem Strauch aus Paraguay. Dessen Blätter haben kaum Kalorien, aber eine gute Süßkraft. Stevia rebaudiana gehört wie Löwenzahn zu den Asteraceae, 1931 wurde die Süße aus Stevia erstmals isoliert. Angebaut wird Stevia inzwischen in vielen Ländern, verbreitet ist der Zuckerersatz weltweit und trägt bei uns die Nummer E 960. Die Süßkraft von Stevia ist bis zu 300 mal stärker als bei normalem Zucker und hat auf den Blutzuckerspiegel kaum Einfluss. Von der EFSA gibt es eine festgelegte Höchstmenge, die wir maximal pro Tag zu uns nehmen sollten: vier Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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