Rezept

Schnell gemacht und raffiniert: sommerlichen Eintopf mit Steak und Hummer jetzt nachkochen

Eintopf mit Hummer, Gemüse und Steak
+
Dieser sommerliche Eintopf bringt die Fans von Meeresfrüchten und Fleisch zusammen.

Im Sommer denken die meisten ans Grillen oder Salate. Aber auch ein Eintopf kann zum sommerlichen Highlight werden, wie dieses leichte Rezept mit Hummer und Steak.

  • Eintopf* ist ein klassisches Gericht für den Herbst und Winter.
  • Mit leichten und feinen Zutaten wird der Eintopf aber auch zum Sommer-Genuss.
  • Anja Auer hat ein exquisites Rezept für Feinschmecker im Gepäck.

Eintopf im Sommer? So ein richtig deftiges und schweres Ding? Bei 30 Grad im Schatten? Geht gar nicht, oder? Stimmt! Aber wie würde es denn aussehen, wenn man mit einem ganz leichten Eintopf um die Ecke kommt? Mit feinsten Zutaten? Die nach dem Genuss nicht wie Wackersteine im Bauch liegen – hier kommt ein Rezept für alle, die auch im Hochsommer nicht auf einen Eintopf verzichten wollen…

Was macht diesen Sommereintopf so besonders?

Es sind zwei Merkmale, die den Eintopf zu einer leichten und feinen Nummer werden lassen: Zum einen befinden sich sehr wenige Kohlenhydrate unter den Zutaten. Es wird auf Kartoffeln, Kichererbsen, Bohnen oder auch Linsen verzichtet. Dafür in den Hauptrollen: Roastbeef, Hummer und leckeres Gemüse. Die Kombination aus Hummer und Roastbeef macht den Eintopf übrigens zu einem Surf & Turf-Gericht.

Das bedeutet der Begriff „Surf & Turf“

Wer im Restaurant Surf & Turf bestellt bekommt ein Rindersteak (Entrecote, Filet oder Roastbeef) sowie Krustentiere (Hummer, Garnelen oder Scampi) serviert. Ableiten lässt sich dies davon, dass „Surf“ fürs Meer steht, wo Krustentiere beheimatet sind. Und „Turf“ weist auf den Rasen hin, auf welchem die Rinder weiden. Neben diesen klassischen Surf & Turf-Gerichten, die meist mit Pommes Frites serviert werden, gibt es zum Beispiel auch den Surf & Turf Burger. Und seit neuestem eben diese Weltneuheit: Den Surf & Turf Eintopf.

Sieben Burger-Tipps vom Profi: So basteln Sie sich den perfekten Burger

Sommerlicher Eintopf: Rezept mit minimaler Zubereitungszeit

Das Schöne an diesem Gericht ist die einfache Zubereitung: Alle Zutaten (bis auf den Hummer – wer hier lieber Garnelen oder Scampi verwendet, soll das bitte machen) in mundgerechte Stücke schneiden. Anschließend nach und nach im Topf anbraten und mit Gemüsebrühe aufgießen. Alles für 45 Minuten köcheln lassen und die letzten 15 Minuten noch die Krustentiere hinzugeben. Das war’s schon. Ein sommerlicher Eintopf in einer guten Stunde – was will man mehr?

Die Abwandlung für den Winter

Wer zum Beispiel diesen luxuriösen Eintopf in sein Silvestermenü einbauen will, hat nicht mit Außentemperaturen um die 30 Grad zu kämpfen – es sei denn, man verbringt sein Silvester in Australien. Dann besteht die Möglichkeit mit Kartoffeln oder Kichererbsen zu operieren, die bringen ein wenig mehr „Kraft“ mit in diesen Eintopf – und schwupps hat man einen sehr luxuriösen Wintereintopf.

Auch lecker: Diese genial-einfache Vorspeise beeindruckt Ihre Gäste garantiert

Rezept für sommerlichen Surf & Turf-Eintopf

Portionen: 2
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 60 Minuten

Zutaten für den sommerlichen Surf&Turf-Eintopf

  • 500 g Roastbeef
  • 500 g Hummer (vorgekocht)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Paprika
  • 2 Zucchini
  • 100 g Erbsen
  • 2 Chilischoten (mittelscharf)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 1 Bund Thymian
  • 5 Blätter Salbei
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • Salz (zum Abschmecken)
  • Pfeffer (zum Abschmecken)

Gleich weiterkochen: Besonders cremiges Kartoffelpüree - mit dieser Geheimzutat gelingt es sofort

So bereiten Sie den sommerlichen Surf-&-Turf-Eintopf zu

  1. Zuerst das Roastbeef in mundgerechte Stücke schneiden sowie die Zwiebeln würfeln und den Knoblauch und die Chilischoten fein hacken.
  2. Das Fleisch kurz und scharf anbraten.
  3. Dann die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chilis unterrühren um sie auch etwas anzubraten.
  4. Anschließend Paprika und Zucchini dazugeben, ebenso die Erbsen.
  5. Nun werden nur noch die passierten Tomaten hinzugegeben, mit der Gemüsebrühe aufgegossen, sowie die Salbeiblätter und den Thymian im Ganzen untergerührt.
  6. Bei geschlossenem Deckel 45 Minuten köcheln lassen.
  7. Abgeschmeckt wird mit Salz und Pfeffer.
  8. Danach kommt der Hummer noch für 15 Minuten zum Erhitzen in den Topf.
  9. Mit einem Klecks Saure Sahne servieren.

Das Rezept für sommerlichen Surf&Turf-Eintopf im Video

Lesen Sie auch: Dieser Mexikanische Feuertopf ist ein Blitzeintopf

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins „Die Frau am Grill“. Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema „Grillen“, der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare