Perfekte Beilage

Salat und Brot in einem: So machen Sie einen leckeren Brotsalat für den Grillabend

Ist Brot liegen geblieben und schmeckt trocken, können Sie prima noch einen Brotsalat damit zaubern – die perfekte Beilage beim Grillen.

Abwechslung gesucht zu klassischem Nudelsalat oder Kartoffelsalat*? Kein Problem, wie wäre es mal mit einem Salat aus Brot? Panzanella heißt der klassische Brotsalat auf Italienisch. Genau genommen kommt dieses Rezept aus der Toskana. Und die Italiener wissen ja bekanntlich, wie man leckeres Essen kocht. Mit diesem Rezept kommt also auf jeden Fall Urlaubsstimmung in der heimischen Küche auf. Und übrig gebliebenes, altbackenes Weißbrot können Sie damit auch noch zu etwas Leckerem verarbeiten. Zum Wegwerfen wäre es ja viel zu schade. Die Zubereitung dieses Brotsalat-Rezeptes ist ganz einfach und geht schnell. Nur zum Ruhen müssen Sie eine Stunde einplanen, damit der Salat durchziehen kann. Mit dieser Beilage sind Sie bestimmt der Star beim nächsten Grillabend.

Probieren Sie auch: Sommerlicher Nudelsalat mit Thunfisch und leichter Joghurtsoße.

Rezept für italienischen Brotsalat: Die Zutaten

Zubereitungszeit: 25 Minuten

Ruhezeit: 1 Stunde

Portionsgröße: für 4 Personen

  • 150 g Weißbrot, z. B. Ciabatta oder Focaccia – vom Vortag, besser 2-3 Tage alt
  • 1 milde weiße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g feste reife Tomaten
  • ½ Salatgurke (etwa 200 g)
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 Bund Rucola
  • ½ Bund Petersilie
  • 3 EL Rotweinessig
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL kleine Kapern (nach Belieben)

Auch lecker: Bestes Croûton-Rezept: Mit wenigen Kniffen zum herzhaften Brot-Snack.

Italienischer Brotsalat: schnell und einfach gemacht.

Rezept für italienischen Brotsalat: So machen Sie Panzanella

  1. Schneiden Sie zuerst das Brot in Würfel. Bei frischem Brot empfiehlt es sich, die Brotwürfel in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze leicht anzurösten. Altbackenes Brot ist aber, wie gesagt, hier sogar genau richtig zum Verarbeiten im Salat.
  2. Schälen und schneiden Sie die Zwiebel in feine Streifen. Schälen und hacken Sie den Knoblauch fein.
  3. Waschen Sie die Tomaten, Gurke und Paprika und schneiden Sie alles in Würfel. Tipps zum Paprika schneiden und entkernen finden Sie hier.
  4. Verlesen Sie den Rucola, schneiden Sie ggf. dicke Stiele ab. Waschen und trocknen Sie Rucola und Petersilie, hacken Sie beides klein.
  5. Verrühren Sie Essig, Öl, Salz und Pfeffer.
  6. Mischen Sie das Brot, das Gemüse, die Kräuter und das Dressing und lassen Sie es mindestens eine Stunde ziehen, bis das Brot weicher wird.
  7. Dann rühren Sie den Brotsalat noch einmal durch, streuen nach Belieben Kapern darüber und können servieren.

Guten Appetit! (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Noch mehr leckere Italien-Rezepte

Alles, was man für das Dolce Vita zuhause braucht, findet sich im Kochbuch „Italian Basics“ (werblicher Link). Darin gibt es eine umfangreiche Rezeptsammlung, Infos zur Länderküche und witzige Stories über Basic-Zutaten wie Pasta, Olivenöl, Käse und Vino.

Cleverer Tipp: So schnell machen Sie harte Semmeln wieder weich.

So wird aus Brotresten Suppe, Salat und Kuchen

Ruckzuck ist aus altem Brot ein Brotsalat gemacht. In Italien wird er Panzanella genannt und ist meist aus geröstetem Ciabatta, roten Zwiebeln, Tomaten und Basilikum. Foto: Larissa Veronesi/Westend61/dpa-tmn
Das Prinzip "Arme Ritter" beruht auf Toast- oder Weißbrotscheiben, die in einer Mischung aus Eiern und Milch getunkt werden, um sie später in einer Pfanne auszubacken und mit Zucker und Zimt zu servieren. Eine asiatische Note bekommen die Scheiben mit Kokosnussmilch und einem Apfel-Mango-Salat mit Lemongrass-Limetten-Dressing. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Aus alten Brötchen oder Weißbrot kann man mehr machen als Paniermehl. Sie eignen sich auch für eine Brotsuppe oder sogar im Kuchen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Benno Sasse ist Küchenmeister in Solingen und Landesjugendwart für Nordrhein-Westfalen im Verband der Köche Deutschland (VKD). Foto: Benno Sasse/dpa-tmn
So wird aus Brotresten Suppe, Salat und Kuchen

Dieser Artikel enthält Affiliate Links.

Rubriklistenbild: © Sandra Roesch/Imago

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare