Auf Twitter

Maaßen wettert gegen Rundfunkbeitrag - dann schaltet sich auch noch Kühnert ein

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Hans-Georg Maaßen emfindet den Rundfunkbeitrag als "überflüssig" - und teilt auf Twitter gegen die ÖRR aus.

"Zu teuer, zu fett und zu parteiisch": Der umstrittene frühere Chef des Bundesverfassungsschutzes greift jetzt den Rundfunkbeitrag scharf an. Doch hat er Recht?

Er sei ein "nüchterner Realist, der sich große Sorgen um die Zukunft Europas macht", schreibt Hans-Georg Maaßen auf seinem persönlichen Twitter-Profil. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes nimmt dort kein Blatt vor den Mund und ist für seine scharfe Kritik an gängigen Etablissements bekannt. Nun hat er sich die öffentlich-rechtlichen Sender vorgeknöpft - und wettert gegen den Rundfunkbeitrag.

"Zu teuer, zu borniert und zu parteiisch": Hans-Georg-Maaßen schießt auf Twitter gegen Rundfunkbeitrag

Dieser ist schließlich vielen Deutschen ein Dorn im Auge, ist er für alle Haushalte verpflichtend - egal, ob ein Fernseher, Radio oder PC vorhanden ist. ARD, ZDF & Co. sollen zwar bereits notwendige Neuregelungen vorgenommen haben, dennoch wird wohl eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab 2021 unumgänglich sein, heißt es vonseiten der öffentlich-rechtlichen Sender. Doch das sieht Hans-Georg Maaßen anders.

Er fordert Reformen oder sogar eine "Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks": "Wir haben zu viele, sie sind zu teuer, zu fett, zu borniert und zu parteiisch", schreibt er in seinem Tweet. Daher seien sie seiner Meinung völlig "überflüssig". Und was die Höhe des Beitrags angeht, hat er auch eine ganz klare Meinung: "Ein Euro im Monat pro Haushalt reicht für den ÖRR aus", erklärt er abschließend. Doch für seinen Tweet hagelt es ebenfalls mächtig Kritik - viele User reagieren empört.

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Viele User reagieren empört - darunter auch Kevin Kühnert

Darunter auch Juso-Chef Kevin Kühnert, der antwortet: "Wenn man in Ihrem Tweet 'ÖRR' durch 'Verfassungsschutzämter' ersetzt, dann ist das zwar immer noch kein gehaltvoller Beitrag zur Debatte, aber wenigstens ein bisschen lustig." Ein anderer User dagegen meint: "Wird man so wie Sie, wenn man den ÖRR boykottiert und den ganzen Tag zwischen RTL2 und Super RTL hin- und herzappt? Das würde manches erklären!"

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Andere wiederum nehmen Maaßen in Schutz. So schreibt eine Userin: "Ich teile Ihre Meinung zu 100 Prozent. Das aber vor allem auch deswegen, weil die ÖR ihren Auftrag nicht erfüllen. Die Berichterstattung ist einseitig, lückenhaft und parteiisch. Außerdem finanziert sich der ÖR schon seit längerem mit Werbung." Schlussendlich kann wohl nur gesagt werden, dass der Tweet des Ex-Präsidenten für Verfassungsschutz für weitere Furore in der Rundfunkbeitrag-Debatte gesorgt hat.

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jp

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