Was Experten sagen

50 Cent, zwei Euro oder mehr? So viel Taschengeld sollte Ihr Kind wirklich bekommen

Wie viel Taschengeld für die lieben Kleinen ist genug?
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Wie viel Taschengeld für die lieben Kleinen ist genug?

Es ist wichtig, dass Kinder den Umgang mit Geld lernen. Doch wie viel ist genug - und wann ist es zu viel? Manche Kinder gehen sogar leer aus.

50 Cent, ein Euro oder sogar fünf? Für viele Eltern ist ein Taschengeld für Kinder ein Muss. Einige von ihnen glauben, dass das ein wichtiger Bestandteil der Erziehung ist. Zwar sollte man es mit den Beträgen auf keinen Fall übertreiben. Dennoch ist ein Taschengeld in Maßen aus Sicht von Experten durchaus sinnvoll.

Warum es für Kinder ab einem bestimmten Alter sinnvoll ist, Taschengeld zu bekommen:

  • Kinder lernen durch Taschengeld den Wert des Gelds zu schätzen.
  • Gebe ich das Taschengeld aus für ein Eis? Oder spare ich es lieber für ein T-Shirt? Kinder lernen durch Taschengeld, eigenständige Entscheidungen zu treffen.
  • Sie lernen zudem, sich das Geld einzuteilen - zum Beispiel im Zeitraum von einer Woche oder eines Monats.
  • Sie lernen, zu vergleichen. Wie teuer oder billig ist ein Spielzeug im Vergleich beispielsweise zu einem Besuch im Freibad?

Taschendgeldtabelle 2020 als Orientierungshilfe

Viele Eltern stellen sich allerdings die Frage: Wieviel Taschengeld ist angebracht? Und ab welchem Alter? Eine Orientierungshilfe bietet zum Beispiel die aktuelle Taschengeldtabelle, die auf Empfehlungen der Jugendämter beruht, wie es in einem Bericht auf Eltern.de heißt. Das erste kleine Taschengeld erhalten Kinder der Taschengeldtabelle zufolge bereits mit vier bis fünf Jahren. „In diesem Alter entwickeln die Kinder ein genaueres Gefühl für Mengen und lernen oft schon etwas rechnen", berichtet das Portal. Die Taschengeldtabelle 2020 startet bei den Kleinen demnach also mit rund 50 Cent bis zu einem Euro je Woche - und endet bei einem Taschengeld von bis zu 76 Euro bei einem 18-Jährigen.

Alter des KindesTaschengeld
4 bis 5 Jahre50 Cent in der Woche
6 bis 7 Jahre 1,50 bis 2 Euro in der Woche
8 bis 9 Jahre 2 bis 3 Euro in der Woche
10 bis 11 Jahre 13 bis 16 Euro im Monat
12 bis 13 Jahre 18 bis 22 Euro im Monat
14 bis 15 Jahre25 bis 30 Euro im Monat
16 bis 17 Jahre35 bis 45 Euro im Monat
Über 18 Jahre 70 Euro im Monat

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Sechs, zehn oder 15 Jahre alt? Das ist die Empfehlung fürs Taschengeld

Auch das "Deutsche Jugendinstitut" hat in der Vergangenheit ermittelt, wie hoch ein angemessenes Taschengeld für Kinder ausfallen könnte. Das Ergebnis: Kinder unter sechs Jahren sollten maximal einen Euro pro Woche bekommen. Im Grundschulalter können es dann ruhig bis zu 2,50 Euro pro Woche sein. Kindern ab zehn Jahren dürfen Eltern schon mal 15,50 bis 18 Euro pro Monat zahlen, ab 15 Jahren empfiehlt das Jugendinstitut dann 30,50 bis 38 Euro im Monat.

Umfrage: Grundschüler bekommen oft kein Taschengeld

Die Realität sieht manchmal anders aus, wie eine im Juli 2020 veröffentlichte, repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag von Cosmos Direkt ergab. Nur etwas mehr als die Hälfte der Grundschüler bekommt demnach regelmäßig Taschengeld, zitierte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus der Umfrage. 45 Prozent der Eltern zahlen ihren Kindern nichts. Im Durchschnitt bekommen Kinder zwischen 6 und 9 Jahren der Umfrage zufolge derzeit 3,30 Euro pro Woche. Gezahlt wird das Taschengeld demnach bei den meisten wöchentlich (74 Prozent), seltener monatlich (24 Prozent). Nur ein Prozent der Sechs- bis Neunjährigen bekommt täglich Taschengeld, heißt es in dem dpa-Bericht. (jp/ahu) *merkur.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

Video: Taschengeld extrem - Mutter dreht Geldhahn zu, Tochter flippt aus

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Wer an diesen Unis studiert hat, wird Milliardär

Sechs Milliardäre: Das ist die Zahl, die die Lund Universität in Schweden stolz präsentieren kann. Darunter auch der schwedisch-schweizerische Pharmaunternehmer Frederik Paulsen, der ein geschätztes Vermögen von rund sechs Milliarden Euro haben soll. Er übernahm nach seinem Studium von seinem Vater eine Zeitlang die Leitung des Pharmaunternehmens Ferring mit Sitz in Saint-Prex in der Schweiz.
Das die Schweiz im Uni-Ranking vorkommt, ist kein Wunder. In Zürich ist die ETH dafür bekannt, Milliardäre auszubilden. Die Hochschule ist besonders für Naturwissenschaften und Technik international bekannt. Insgesamt sieben Milliardäre haben hier ihren Abschluss gemacht. Unter anderem auch der Deutsche Willi Liebherr, Leiter des gleichnamigen Familienunternehmens. Sein Vermögen wird auf 4,5 Milliarden Euro geschätzt.
Ebenso hat es die Universität von Köln ins Ranking geschafft - sie hat drei Milliardäre zu bieten. Ihr bekanntester Vertreter ist Heinrich Deichmann vom gleichnamigen Schuh-Imperium. Geschätztes Vermögen: 8,5 Milliarden Euro.
Die Universität von Oxford ist international bekannt und zählt zu den besten der Welt. Kein Wunder, haben hier schon berühmte Schriftsteller wie Oscar Wilde, Politiker wie Bill Clinton oder Theresa May studiert. Fünf Milliardäre hat die englische Uni hervorgebracht - darunter auch der Deutsche Alfred Oetker der Familiendynastie des Nahrungsmittelherstellers Dr. Oetker. Er soll zwei Milliarden Euro besitzen.
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