Nach mindestens 40 Jahren Arbeit

Alarmierende Zahlen: So wenig Geld bleibt für Rentner im Monat übrig

Viele Rentner müssen trotz jahrelanger Beiträge mit 1.000 Euro oder weniger im Monat auskommen.
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Viele Rentner müssen trotz jahrelanger Beiträge mit 1.000 Euro oder weniger im Monat auskommen.

Viele Beschäftigte, die mindestens 40 Jahre lang in die gesetzliche Rentenkasse einbezahlt haben, erleben am Ende ihres Arbeitsleben eine traurige Realität.

  • 40 Jahre Arbeit - und nicht mal 1.000 Euro Rente?
  • Für viele Rentner ist das Realität, wie aus einer Antwort der Bundesregierung hervorgeht.
  • So viele Menschen sind den Zahlen zufolge betroffen.

40 Jahre Arbeit - aber nicht mal 1000 Euro Rente

Zahlen der Bundesregierung haben gezeigt, wie hoch die Zahl der Rentner ist, die mit weniger als 1.000 Euro im Monat auskommen müssen - obwohl sie viele Jahre lang Beitrag bezahlt haben. Darüber berichtet "Tagesschau.de" und beruft sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Bundesfraktion die Linke, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliege.

Aus der Antwort gehe hervor, dass von allen Rentnern, die mindestens 40 Jahre in die gesetzliche Rentenkasse* eingezahlt haben, 2,4 Millionen weniger als 1.000 Euro im Monat herausbekommen. Das sei - bei denen, die 40 Jahre eingezahlt haben - jeder dritte Rentner, und bei 45 Jahren immer noch jeder Fünfte.

Insgesamt bekommen dem Bericht zufolge somit von insgesamt 21 Millionen Rentnern* in Deutschland 17 Millionen eine Rente von unter 1.000 Euro im Monat - und fast jeder zweite sogar weniger als 800 Euro. Allerdings seien in diesen Zahlen auch Selbstständige oder Beamte enthalten, heißt es auf tagesschau.de weiter, die zusätzlich zur gesetzlichen Rente noch andere Alterszahlungen bekommen, also beispielsweise eine Pension oder Zahlungen aus privater Vorsorge.

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Jahrelang in die gesetzliche Rente einbezahlt - aber wieviel Geld bleibt übrig?

Die Zahlen lassen aufhorchen. Denn sogar, wenn jemand viele Jahre lang ins Rentensystem einbezahlt hat, ist nicht garantiert, dass die Rente am Ende wirklich ausreicht.

Wer in der Vergangenheit in Teilzeit, im Niedriglohnbereich oder nur einige Jahre lang gearbeitet habe, könne im Alter nur eine geringe oder sehr geringe Rente erwarten, berichtet "Tagesschau.de" zudem. Das betreffe vor allem Frauen. Ihr durchschnittlicher Rentenbetrag aus der gesetzlichen Rente betrage 693 Euro monatlich. (ahu)* Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Günstige Paradiese: Wer hier lebt, muss nie wieder arbeiten gehen

Unterirdische Höhlen, malerische Klippen und türkisblaues Meer: Die portugiesische Algarve ist mehr als nur ein Touristenort.
Besonders Carvoeiro verführt mit seinem milden Klima, den atemberaubenden Sonnenuntergängen und den kulinarischen Genüssen das ganze Jahr über - zu einem kleinen Preis. Seit der Eurokrise Portugals ist es für Aussteiger hier sogar noch günstiger zu leben. Für nur 1.150 Euro monatlich pro Person (Wasser und Heizung sind kostenlos) kann man sich hier die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
Barcelona gilt als hippe, bunte Stadt, die nur so vor Energie vibriert. An den vielen Kunstgalerien, Museen, Restaurants und Shoppingmeilen kann man sich in einem Urlaub kaum satt sehen. Zudem bietet die Metropole mit ihrem Stadtstrand für genug Erholung. Wer dauerhaft dort sesshaft werden möchte, zahlt insgesamt etwa 1.518 Euro an Lebenshaltungskosten.
Ruhig, beschaulich und friedlich - so kann man das Leben im kleinen Örtchen Santa Familia in Cayo, Belize bezeichnen. Hier kennt und kümmert sich jeder (um) jeden und das Leben dort ist sehr einfach. Außerdem erwartet Aussteiger offenes Meer, eine frische Brise sowie ganz viel Sonne - und das für gerade mal 1.000 Euro monatlich.
Günstige Paradiese: Wer hier lebt, muss nie wieder arbeiten gehen

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