Viele träumen davon

Zur Rente in den Süden: Dieses Urlaubsland wirbt mit einer Steuerflatrate um Rentner

Einen Teil der Rente in einem warmen Urlaubsland verbringen? Klingt verlockend.
+
Einen Teil der Rente in einem warmen Urlaubsland verbringen? Klingt verlockend.

Die Rente im warmen Süden verbringen? Klingt verlockend. In einem Urlaubsland könnte der Traum wahr werden - zumindest für manche.

  • Viele Beschäftigte träumen davon, im Alter auszuwandern.
  • Griechenland will jetzt mit einer „Flatrate" um Rentner aus dem Ausland werben.
  • Über eine entsprechende Gesetzesvorlage soll das Parlament noch im Juli entscheiden.

Das Angebot klingt verlockend: Einem Bericht des „Handeslblatts" zufolge will die griechische Regierung Rentner künftig dazu bewegen, ihren Wohnsitz aus dem Norden in das beliebte Urlaubsland verlegen. Griechenland wolle die Pensionäre aus dem Ausland mit Steuervorteilen für sich gewinnen.

In diesen Genuss sollen jene Rentner kommen, die ihren Hauptwohnsitz nach Griechenland verlegen, so die Idee. Sie sollen auf ihre Rente nur sieben Prozent Einkommensteuer zahlen - unabhängig von der Höhe der Bezüge. Das sieht dem Bericht des „Handeslblatts“ zufolge ein Gesetzentwurf vor, den das griechische Kabinett kürzlich gebilligt habe. Die Vorlage gehe nun ins Parlament, das noch im Juli 2020 darüber entscheiden soll.

Lesen Sie hier: Friseur-Preise im Schnitt gestiegen - wo Verbraucher jetzt außerdem mehr bezahlen mussten

Griechenland wirbt um Rentner aus dem Ausland

Dem Bericht zufolge ist die geplante „Flatrate“ nicht nur für Renten vorgesehen - der Steuersatz von sieben Prozent solle sogar für alle Einkommen aus dem Ausland Anwendung finden. „Das lohnt sich vor allem für ausländische Pensionäre, die eine hohe Rente beziehen und außerdem Mieteinnahmen haben oder Kapitalerträge erwirtschaften“, heißt es auf „handelsblatt.de". Die Flatrate gelte für zehn Jahre. Die Besteuerung erfolge in Übereinstimmung mit den jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Griechenland und dem Herkunftsstaat, habe Alex Patelis,  ökonomischer Chefberater von Ministerpräsident Mitsotakis, erläutert.

Voraussetzung sei, dass der Rentner sein Steuerdomizil nach Griechenland verlegt, mindestens 183 Tage im Jahr dort verbringt und in fünf der vergangenen sechs Jahre nicht in Griechenland steuerpflichtig war. Sollte es zu dem Gesetz kommen, müssten die Behörden über die jeweiligen Anträge entscheiden. (ahu) *merkur.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

Fit und gesund bleiben

Eine Gesundheits- und Fitness-Uhr (werblicher Link) hilft Ihnen dabei, sich genügend zu bewegen und das gewünschte Fitnesslevel zu erreichen.

Auch interessant: Schafft der Bundesfinanzhof noch dieses Jahr umstrittene Steuern auf Rente ab?

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare