Krass

Krass: Experte fällt bitteres Urteil in "Bares für Rares"

Das gab's noch nie in "Bares für Rares": Ein Kunstexperte verweigert die Expertise während der Show. Der Grund ist so heikel wie ehrlich.

Er hatte eigentlich schon damit gerechnet, dennoch wollte Asim Lamaa sein Glück in der beliebten TV-Trödelshow probieren – und brachte ein Erbstück seiner verstorbenen Uroma ins Pulheimer Walzwerk mit. Sogleich begutachtete Experte Albert Maier das gute Stück, eine Eule, während sich Moderator Horst Lichter vergnügt mit dem 17-Jährigen unterhielt.

Experte verweigert Expertise in "Bares für Rares" - Trödel statt wertvolle Antiquität

Dieser verriet den beiden, dass er ursprünglich aus dem Libanon stamme und gerade einen Ausbildungsplatz suche. Da käme ein kleines Extra-Geld sicherlich ganz recht. Doch der Experte muss ihn da schnell enttäuschen - er sieht mit seinem geschulten Blick: Das ist keine Antiquität.

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Maiers niederschmetterndes Urteil: Die Eule sei zwar wohl 20 bis 30 Jahre alt – aber nur reine Kaufhausware. Das sähe man bereits daran, dass sie aus Gips gegossen und metallic-silbrig angestrichen worden sei. Wenn er sie verkaufen wolle, bekäme er gerade mal 20 bis 30 Euro – aber zu den Händlern brauche er mit dem Teil nicht gehen.

Auch interessant: Mann begeht vor der Sendung einen großen Fehler - und muss dafür teuer büßen.

Lamaa wirkte niedergeschlagen – dennoch hätte er es schon so kommen sehen, beichtete er gegenüber Lichter und dem Experten. Am Ende blickte er tapfer in die Kamera und erklärte schließlich, dass er das Erinnerungsstück nun behalten und nicht mehr zum Verkauf anbieten wolle.

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Ob es wohl besser läuft, wenn Prominente ihr Stücke zum Verkauf anbieten? Was die Promis für ihre Teilnahme bei "Bares gegen Rares" bekommen, ist jedenfalls kein Geheimnis mehr.

jp

Rubriklistenbild: © Youtube/Videoplanet (Screenshot)

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