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Spartipps für 2023: Jeder Deutsche wirft pro Jahr mehrere tausend Euro zum Fenster raus

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Von: Jasmin Farah

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Lebensmittel- und Energiepreise steigen. Manche Haushalte müssen bereits sparen, wo sie nur können. Dennoch gibt es noch einige Schraubstellen, wo sich noch viel Geld einsparen lässt.

Corona, Inflation und Ukraine-, sowie Energiekrise: Es gibt einige Signalwörter, die bei vielen Deutschen für ein Schaudern sorgen. Schließlich heißt es für einige Haushalte nun, den Gürtel (noch) enger zu schnallen. Wegen steigender Kosten für Lebensmittel und Energie müssen viele hierzulande bereits jeden Cent zweimal umdrehen. Doch manchmal hat man einen blinden Fleck bei täglichen Kosten. Doch wie das Sprichwort besagt: „Kleinvieh macht auch Mist“. Das heißt, auch kleinere Ausgaben, die vermeidbar wären, belasten das Haushaltsbudget.

Fünf Tipps für 2023, mit denen Sie mehrere tausend Euro einsparen

Ein Kabel mit Plug-In und mehrere Geldscheine
Ihr Energieversorger hat die Preise angehoben? Ein Tarifwechsel lohnt sich in vielen Fällen. © jirkaejc/Imago

Eine Auswertung von WeltSparen, der Plattform für Geldanlage, zeigt, dass die Menschen in Deutschland pro Tag fast 25 Euro verschwenden. Rechnet man das auf ein Jahr, sind es bereits satte 8.830 Euro. Eine stolze Summe, die vielen da durch die Lappen geht. Hier ein paar Tipps, wie Sie 2023 einiges an Geld einsparen können.

1. Kontogebühren

Immer mehr Banken erheben Gebühren für die Kontoführung. Doch nicht nur das Girokonto kostet – wer es unverzinst dort liegen lässt, anstatt es auf ein Tagesgeldkonto zu überweisen, dem gehen 192 Euro flöten, hat die Auswertung ergeben. Ganze 350 Euro sind es für langfristige Rücklagen, da Banken aktuell für dreijähriges Festgeld bis zu 3,5 Prozent Zinsen bieten.

2. Steuererklärung

Steuererklärungen sind nervig, zeitaufwendig und auch nicht für jeden verpflichtend, dennoch lohnt es sich, diese abzugeben. Teils gibt es freudige Überraschungen, wenn es Steuerrückzahlungen gibt. Diese betragen laut der Analyse von WeltSparen schließlich durchschnittlich 1.072 Euro. Geld also, das man besser nicht versäumen sollte.

3. Coffee-to-Go und Co.

Die größten Geldfresser finden sich allerdings im Alltag, berichtet WeltSparen. Allein der tägliche Coffee-to-Go schlägt aufs Jahr gesehen mit 622,50 Euro zu Buche. Wer dann noch jeden Mittag zum Businesslunch geht oder sich Essen nach Hause liefern lässt, gibt dafür stolze 4.319,40 Euro aus. Eigentlich völlig unnötig – wenn man bedenkt, dass in deutschen Haushalten pro Jahr 78 Kilo Lebensmittel im Müll landen. Auch abgepacktes Wasser und das damit verbundene Flaschenschleppen können Sie sich sparen – wer auf Leitungswasser umsteigt, hat am Ende des Jahres sogar zusätzlich 363,54 Euro über.

4. Hobbys

Fast jeder weiß es, doch Rauchverzicht ist nicht nur gesünder, sondern schont den Geldbeutel. Pro Kopf gehen 327,21 Euro für Zigaretten buchstäblich in Rauch auf, wie die Auswertung zeigt. Zudem wollen viele Menschen wieder ihre Neujahrsvorsätze wahrmachen und strömen zahlreich in Fitnessstudios. Doch nur wenige Monate später ist der Vorsatz bei einigen wieder dahin, die Mitgliedschaften im Fitnessstudio, die durchschnittlich 42,14 Euro im Monat betragen, laufen allerdings weiter. Damit verbrennen die Deutschen rund 334 Euro im Jahr – statt so mancher Kalorien. Streaming-Abos für Netflix und Co. summieren sich im Jahr auf 264 Euro pro Kopf.

5. Energiekosten

Besonders jetzt angesichts der steigenden Energiekosten lohnt sich ein Tarifvergleich. Laut Auswertung lassen sich auf diese Weise immerhin 161,41 Euro beim Strom und 82,60 Euro beim Gas zurzeit im Bundesschnitt beim Wechsel aus der Grundversorgung zum günstigsten alternativen Anbieter einsparen. Das gilt übrigens auch für den Mobilfunkvertrag. Satte 337,30 Euro verschwenden die Deutschen pro Jahr für teure Tarife mit umfangreichen Produkten, Leistungen und zusätzlichen Funktionen, die sie aber häufig gar nicht in Anspruch nehmen.

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