Datenschutz

Sie bezahlen gern mit EC- oder Kreditkarte? Weshalb Sie besser die Rückseite des Kassenbons prüfen sollten

Die Corona-Pandemie hat die Kartenzahlung noch beliebter gemacht. Doch es gibt einen Fehler, den die meisten bei diesem Zahlverfahren begehen.

Zahlen Sie auch meist kontaktlos? Mit den meisten Debit- und Kreditkarten ist dies möglich. Einfach Karte nah an das Lesegerät des Supermarkts, der Tankstelle oder der Einzelhandel-Filiale halten, fertig. Sie müssen die Karte nicht mehr in das Lesegerät stecken. Ein optisches Signal oder ein Piep-Ton bestätigen die Zahlung. Manchmal muss noch die PIN der Karte eingegeben werden. So wird geprüft, ob überhaupt Geld auf dem Konto ist, wie Kassiererin Sandra R. im Chip-Interview informiert. Wenn der Kunde die PIN nicht eingegeben muss, dafür aber auf dem Kassenbon unterschreiben muss, werde dies allerdings nicht überprüft. Die eigentliche Abbuchung des Betrags geschieht dann erst eine gewisse Zeit nach dem Einkauf. Ist das Konto des Kunden nicht gedeckt, komme es zu einer Rücklastschrift, was dem Unternehmen und auch den Kunden Geld kosten kann, so Sandra R. im Interview.

Mit einer Unterschrift auf der Rückseite des Kassenbons* geht der Kunde einen Vertrag mit dem Anbieter ein und stimmt den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) des Kreditinstituts zu, das für den Einzelhändlers zuständig ist. „Man müsste sich eventuell mal Zeit nehmen doch durchzulesen, was unterschreibe ich da?“, so die Kassiererin Sandra R.

So schnell ging Bezahlen noch nie: Einfach Karte nah ans Lesegerät halten, fertig. Doch eine Sache sollten Sie immer tun, wenn eine Unterschrift verlangt wird.

Kassenbon: Verbraucherschützer warnt vor in die AGBs „hineingeschummelten“ Abfragen

Mit der Zustimmung der AGBs auf dem Kassenzettel kann man unfreiwillig die Erlaubnis geben, dass Informationen wie Postleitzahl, Einkaufverhalten und genutztes Kreditinstitut theoretisch gesammelt werden dürfen, so die Kassiererin Sandra R. Daher sollte man immer die Rückseite des Kassenbons lesen, bevor man unterschreibt. Der Focus zitiert den Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller zum Thema: „Hand aufs Herz: Wer würde das Kleingedruckte hinten auf einem Bon lesen – zumal in der hektischen Situation des Bezahlvorgangs?“. Die Unterschrift sei eine einfache Art, in Zahlungen einzuwilligen. „Aber man sollte wachsam sein“, warnt Müller dem Focus zufolge. Er gibt zu Bedenken, dass Anbieter in der Regel schon daran interessiert seien, mehr über das Kaufverhalten der Konsumenten zu erfahren: „Wenn sie nicht offen und ehrlich danach fragen, sondern das in so eine Unterschriftserklärung hineinschummeln – das wäre nicht zulässig“, so Müller. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Immer weniger Deutsche bezahlen im Urlaub mit Bargeld - was ihnen dabei droht 

Millionäre verraten: Mit diesen fünf Tipps werden Sie reich

Tipp Nummer Eins: Wer reich sein will, muss hart arbeiten - daran geht kein Weg vorbei. Doch das allein reicht nicht. Sie müssen auch klug taktieren und darauf bedacht sein, es zu vermehren. Doch im Angestelltenverhältnis wird ihnen das kaum glücken, meint Selfmade-Millionär Steve Siebold. Am besten gelingt es, wenn Sie sich selbstständig machen - und viele verschiedene Geldquellen auftun.
Tipp Nummer Zwei: Wer zudem viel arbeitet und fest spart, vergisst eine weitere wichtige Komponente: das Geld auch klug zu investieren. Es bringt nichts ihr sauer Verdientes zu horten - Sie müssen auch etwas wagen und Ihr Geld in Aktien oder andere lukrative Investments anlegen. So können Sie ganz nebenbei bequem Ihr Geld für sich arbeiten lassen - und am Ende noch mehr sparen.
Wer eine Gehaltserhöhung erhält oder die Karriereleiter aufsteigt, kommt schnell in Versuchung, auch seinen Lebensstil nach oben zu schrauben. Doch genau das führt dazu, dass Sie niemals reich werden. "Ich habe mir meine erste Luxusuhr oder mein erstes Luxusauto erst dann zugelegt, als sich meine Geschäfte und Investments als sichere Einkommensquellen herausstellten", sagt auch der Selfmade-Millionär Grant Cardone. Wer stattdessen sparsam lebt, obwohl er mehr Geld hat, der kann in Fünf-Jahres-Schritten sein Vermögen exponentiell vervielfachen.
Tipp Nummer Vier: Wer keine Risiken eingeht, der wird auch nicht Millionär. Selbstständig arbeiten, Geld investieren und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst - für viele hört sich das anstrengend an. Doch wer Millionär werden möchte, muss sich auch in unsichere und unbequeme Gewässer wagen, um seinen Traum verwirklichen zu können. Wer erfolgreich sein möchte, muss seine Ängste überwinden und - wohl kalkulierte - Wagnisse eingehen, sagt auch US-Investmentgröße Warren Buffett. Das sei das Geheimrezept: Eine Prise Abenteuer und gleichzeitig langfristiges Vorausschauen.
Millionäre verraten: Mit diesen fünf Tipps werden Sie reich

Rubriklistenbild: © Angel Santana Garcia via www.imago-images.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare