Fürstliche Überraschung

"Bares für Rares" wird geadelt: Seltsames Objekt sorgt bei Händlern für hitziges Duell

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Dieser wunderschöne Trödel sorgte jetzt in "Bares für Rares" für Furore - und anfangs auch für Enttäuschung.

Fürstlicher Besuch in "Bares für Rares": Ein mysteriöser Trödel sorgt in der Erfolgsshow für Begeisterungsstürme. Doch dann spielt sich Seltsames im Händlerraum ab.

In wunderschönes Blau getaucht, verziert in liebevoller Handarbeit mit Ornamenten - so sieht das "seltsame Objekt" aus, das vor kurzem für ein Highlight in "Bares für Rares" sorgte. Moderator Lichter und Experte Albert Maier sind sofort verzückt vom wunderschönen Erbstück aus Glas, das sogar blaue Wurzeln haben soll. "Wo hast du denn dieses wirklich prachtvolle Gefäß her?", staunt Horst Lichter nicht schlecht, als er die Rarität erblickt.

"Bares für Rares": Trinkhorn aus Glas begeistert alle - dann folgt die Ernüchterung

Schließlich stellt sich heraus, dass es sich hierbei um ein Trinkhorn handelt, das laut Verkäufer ein Geschenk des Fürsten von Schwarzenberg vor langer Zeit an seine Familie war. Das kann Experte Maier zwar nicht bestätigen, allerdings begeistert auch ihn die großartige Handarbeit. So faszinieren ihn die polychrome Emaillebemalung und die Drachen, die das Trinkglas verzieren sowie der besondere Pferdekopf aus Bronze auf dem Deckel des Horns. Für den Experten ist klar: Dieses seltene Stück muss aus der Zeit um die Jahrhundertwende stammen, "ganz typisch für den Historismus". 

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Doch dann folgt die Ernüchterung: Das Trinkhorn ist beschädigt! Zudem steht es auch noch schief. Der Experte erkennt sofort:"Das hat mal einen Schlag abgekriegt." Trotzdem schätzt er das gute Stück auf bis zu 800 Euro. Der Verkäufer ist mit der Expertise zufrieden - doch wie werden die Händler reagieren? Aus der Ferne finden die das Trinkhorn auch wunderschön, aber bei genauerer Betrachtung ist die Freude schnell getrübt, als sie die Makel entdecken.

Erfahren Sie hier: "Bares für Rares": Als Händler sich blamiert, zeigen die anderen ihre dunkle Seite.

Seltenes Trinkglas sorgt am Ende für "schöne Überraschung"

Die Händler um Julian Schmitz-Avila beginnen nur zögerlich, mitzubieten. Schließlich geben sie sich einen Ruck - bis sich zwischen den Kollegen Susanne Steiger und Thorsden Schlößner doch noch ein hitziges Bieterduell entspinnt! Am Ende übertreffen sie sogar die Expertise - und Schlößner gibt dem Verkäufer für sein Trinkhorn satte 1.050 Euro. Verkäufer Klaus Günther über die "schöne Überraschung": "Wenn zwei sich streiten, dann freut sich in dem Fall meine Mutter, die Dritte."

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jp

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