Überraschung

„Bares für Rares“-Hammer: Flohmarkt-Fund für nur fünf Euro ist bis zu 60.000 Euro wert

Das seltene Flohmarktstück sorgte bei der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ für Staunen.
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Das seltene Flohmarktstück sorgte bei der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ für Staunen.

Ein silberne Schale vom Flohmarkt sorgte bei „Bares für Rares“ für Staunen. Bezahlt hatte die Besitzerin dafür gerade mal fünf Euro - doch das Gefäß hat eine besondere Geschichte.

Die ZDF-TrödelshowBares für Rares“ ist immer wieder für eine Überraschung gut. Besonders gefreut haben dürften sich diesmal die Flohmarktfans unter den Zuschauern, die vielleicht ja auch schon mal das ein oder andere besondere Schnäppchen erworben haben. Denn so mancher Gegenstand ist deutlich wertvoller als gedacht, wie sich im Fall einer „Bares für Rares“-Kandidatin aus Hattingen jetzt herausstellte.

Bei der Abendshow „Bares für Rares XXL“ auf Schloss Johannisberg im Rheingau, wo Moderator Horst Lichter seine Gäste, Händler und Experten geladen* hatte, sorgte eine silberne Schale, die die Hauswirtschafterin für gerade einmal fünf Euro beim Flohmarkt erstanden hatte, für eine echte Überraschung.

Für was das Ding denn sei, will Horst Lichter wissen. „Das ist ein sogenannter Kovsh“, erklärt „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel. „Ein traditionelles russisches Trinkgefäß.“ Von der Form her „bootähnlich, etwa so ein bisschen wie eine Gans oder eine Ente“. Es sei aus einer hölzernen Schöpfkelle entwickelt worden. Daher die „kuriose“ Form.

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„Bares für Rares“: Fünf-Euro-Flohmarkt-Fund ist 40.000 bis 60.000 Euro wert

„Ich werd‘ ja wahnsinnig“, sagt Horst Lichter, als er erfährt, dass die Schale auf dem Flohmarkt gerade mal fünf Euro gekostet hat. Sie sei aus 875er Silber und innen vergoldet, schildert Heide Rezepa-Zabel. Aus solchen Kovshs sei nie getrunken worden. „Es handelt sich hier um ein Ehrengeschenk des kaiserlichen Hofes.“ Und diese Kovshs seien für besondere Auszeichnungen verliehen worden, so die Expertin. Und: „Ausgegeben hatte dieses Stück Katharina die Große.“ Bei dem Gefäß weist laut der Expertise ein Stempel auf das Jahr 1763 hin.

Der geschätzte Preis sorgte in der Sendung für Staunen - nicht nur bei der Besitzerin, deren Wunschpreis bei etwa 15.000 Euro lag. Denn Heide Rezepa-Zabel schätzte den Marktwert dieser Schale sogar auf „40.000 bis 60.000 Euro“. Bei diesem Preis musste die Besitzerin erst einmal tief durchatmen, und bedankte sich sichtlich gerührt.

Auch Horst Lichter war beeindruckt - ebenso wie die „Bares für Rares“-Händler

„Schwerst begeistert“ war von dem Gefäß aus dem Zarenhaus nicht zuletzt Horst Lichter. Auch die Händler schienen von dieser Rarität beeindruckt zu sein. Schlussendlich ging das Gefeilsche um die besondere Schale im Händlerraum über in ein Bieterduell zwischen Wolfgang Pauritsch und Daniel Meyer. Für stolze 29.000 Euro bekam Daniel Meyer den Zuschlag.

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„Bares für Rares“: Diese Gegenstände brachten ihren Besitzern ein Vermögen

Für Fans der Trödelshow „Bares für Rares“ gibt es die Folge vom 21. Juli auch in der ZDF-Mediathek zum Nachschauen. (ahu) *Merkur.de und extratipp.com sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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