Dreist

Absurder geht's nicht: Telekom erklärt Rentner für tot – und zockt ihn dann ab

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Die Telekom hat sich jüngst einen schweren Schnitzer erlaubt - und einen Rentner für tot erklärt.

Einfach unglaublich: Die Telekom lässt einen 88-jährigen Kunden für tot erklären. Und bietet ihm anschließend einen Neuvertrag an, bei dem er mächtig draufzahlen soll.

Wie dreist: Der 88-jährige Rentner Wolfgang S. aus Dresden hat Anfang des Jahres sein blaues Wunder mit dem Telefonanbieter Telekom erlebt. Am Ende wurde der ahnungslose Mann sogar noch schamlos abgezockt.

Dresdner Rentner wird von Telekom für tot erklärt – obwohl er Rechnungen bezahlt

Doch der Reihe nach: Als die Frau des Dresdners wegen einer Knie-OP ins Krankenhaus muss, telefoniert er zweimal täglich mit ihr. Das hat der Telekom wohl nicht geschmeckt – die drehte ihm den Saft ab. Auf die Frage des Rentners hin, wieso, erhält er die absurde Antwort, "dass er schließlich nicht mehr lebe."

"Sie sind im Februar verstorben", heißt es da seitens des Kundendienstes, so der Rentner gegenüber der Bild. "Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte und schwor, dass ich quicklebendig bin." Doch der Kundenservice will ihm das nicht abkaufen, stehe doch im System etwas anderes drin. Erklären kann sich Wolfgang S. den Irrtum allerdings nicht, schließlich habe er immer brav alle Rechnungen bezahlt, verrät er im Gespräch weiter.

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Neuvertrag plus saftige Gebühr: Am Ende muss er draufzahlen

Doch es wird noch skurriler: Kurz darauf erhält der 88-Jährige einen Brief, der für seinen Nachlass bestimmt ist. Darin bedankt sich die Telekom für die gemeinsame Zeit und – und bietet dem Senior einen Neuvertrag an, inklusive einer Anschlussgebühr von 69,90 Euro.

"Ich bekam sogar meine alte Nummer wieder. Aber tot bleibe ich für die Telekom trotzdem. Die Unterlagen haben die mir an 'Nachlass Wolfgang S.' geschickt und so einen Vertrag mit einem Toten geschlossen", meint der Dresdner nur kopfschüttelnd.

Allerdings muss er sich noch ein wenig gedulden – der neue, alte Telefonanschluss soll erst in vier Wochen freigeschaltet werden. Äußern zu dem irrwitzigen Vorfall wollte sich die Telekom am Ende allerdings nicht.

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jp

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