Xbox-Abos

Xbox: Microsoft wagt riskante Änderung – Spieler machen nicht mit

Xbox Controller imago Bild
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Die Xbox Series X/S ist im November 2020 erschienen.

Die Nachricht über eine Preiserhöhung für Xbox Live Gold löste eine Welle der Empörung bei den Abonnenten aus. Microsoft rudert nun zurück.

Kehrtwende bei Microsoft: Die geplante Preiserhöhung für die Xbox-Live-Gold-Mitgliedschaft wird doch nicht durchgeführt. Das Abonnement wird somit nicht teurer zur Freude aller Xbox*-Spieler. Außerdem werden in Kürze Free-to-Play-Spiele wie „Call of Duty: Warzone“ oder „Fortnite“* für jeden freigeschaltet. Bislang war das Xbox-Live-Gold-Abo für jegliche Online-Spiele verpflichtend. Microsoft reagiert damit auf die negativen Reaktionen der Xbox-Nutzer, die sich in den sozialen Medien anhäuften.

Xbox-Live-Gold-Preiserhöhung: Microsoft rudert zurück und entschuldigt sich

Microsoft gab die Pläne für die Preiserhöhung im Xbox-Wire-Blog bekannt. Als Begründung nannte das Unternehmen, dass sich die Kosten für Xbox Live Gold seit Jahren – in einigen Regionen sogar seit über einem Jahrzehnt – nicht geändert hätten. Im Blog-Beitrag hieß es unter anderem auch, dass bestehende Abonnenten vorerst von der Preiserhöhung ausgenommen wären. Gold-Mitgliedern wäre zudem die Möglichkeit geboten, ohne zusätzliche Kosten zum Xbox Game Pass Ultimate zu wechseln – dieser kostet rund 13 Euro monatlich.

So hätten die Preiserhöhung für Xbox live Gold ausgesehen:

Xbox-Live-Gold-Mitgliedschaftalter Preisneuer Preis
1 Monat6,99 Euro8,99 Euro
3 Monate19,99 Euro23,99 Euro
6 Monate39,99 Euro47,99 Euro

Für viele Branchenkenner ist klar, dass es sich bei der Preiserhöhung um einen Versuch handelte, mehr Spieler zum Xbox Game Pass Ultimate zu locken. Offensichtlich gefiel den Leuten diese Idee nicht, weshalb Microsoft nun den Kurs doch wieder gewechselt hat. Microsoft hat den Blog-Eintrag mittlerweile aktualisiert und entschuldigt sich darin bei den Spielern:

Xbox-Wire-Blog

Wir haben [...] einen Fehler gemacht und ihr lagt mit eurer Kritik vollkommen richtig. Mit Freunden zu spielen und mit ihnen verbunden zu sein, ist ein wichtiger Teil des Gamings. Wir haben dabei versagt, die Erwartungen derer, die für uns am meisten zählen, zu erfüllen. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, das Preismodell von Xbox Live Gold nicht zu verändern.

Lesen Sie auch: Xbox Series X: Konsolen-Namen verwirren Käufer – Microsoft setzt noch einen drauf.

Microsoft setzt auf Xbox Game Pass

Auch wenn die Preiserhöhungsaktion nicht geglückt ist, ändert das wohl nichts daran, dass Microsoft den Fokus weiterhin auf den Game Pass legen wird. Dieser ist das Kernstück des gesamten Gaming-Ökosystems, welches Spielern erlaubt, auf vielen unterschiedlichen Plattformen zu spielen. Selbst die neue Xbox Series X spielt in dieser Hinsicht nur eine untergeordnete Rolle. Die große Aufgabe für Microsoft besteht nun darin, noch mehr Abonnenten für den Xbox Game Pass zu gewinnen. (ök) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant: Xbox Series X: Sind Games älterer Xbox-Generationen spielbar?

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