Wie Glücksspiel in Las Vegas?

Fortnite: Epic Games-Chef wettert heftig gegen Lootboxen - "wie Las Vegas"

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"Fortnite"-Gründer Tim Sweeney mahnt die Spieleindustrie nicht "wie Las Vegas" zu werden.

Lootboxen in Computer- und Videospielen werden in der Gamer-Szene kontrovers diskutiert. Nun hat sich Epic Games-Chef Tim Sweeney zu Wort gemeldet - und kritisiert scharf.

  • Lootboxen werden unter Gamern kontrovers diskutiert.
  • Epic Games-Chef verzichtet darauf in "Fortnite".
  • Er appelliert an die Spieleindustrie, kein "privates Monopoly" zu werden.

Lootboxen findet man in zahlreichen Spielen. Doch nicht jeder ist von den virtuellen Beuteboxen begeistert. In manchen Ländern ist sogar verpönt und teilweise auch böse geahndet. So soll unter anderem Belgien bereits die teure Wundertüte, bei der man willkürlich Items erhält, in Spielen verboten haben und sogar mit Strafen belegen.

"Fortnite": Epic Games-Chef kritisiert Lootboxen scharf

Dennoch sind die Lootboxen bei vielen Free-to-Play-und Handyspielen noch immer anzutreffen. Genau das kritisiert Epic Games-Chef Tim Sweeney scharf. Der Hersteller des beliebten Games "Fortnite" ist der Meinung, dass die Spieleindustrie gut und gerne auf dieses Monetarisierungssystem verzichten könne. 

Zwar können Spieler in Fortnite kosmetische Items kaufen, sollen aber zumindest genau wissen, was sie für ihr Geld erhalten. Das hat Sweeney jetzt im Rahmen des D.I.C.E 2020 Events in Las Vegas verraten. Der Grund für seine Anti-Haltung gegenüber Lootboxen: Das könnte gehörig an der Glaubwürdigkeit der Spiele-Industrie rütteln.

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"Wie Las Vegas"? Darum gibt es keine Lootboxen in "Fortnite"

"Wir müssen uns als Industrie selbst fragen, was wir sein wollen, wenn wir groß sind. Möchten wir wie Las Vegas sein, mit all den Slot-Maschinen … oder wollen wir als Schaffer von Produkten respektiert werden, in die Kunden vertrauen können? Ich denke wir werden beobachten können, wie immer mehr Publisher Abstand zu den Lootboxen nehmen werden."

Außerdem appelliert der "Fortnite"-Spielehersteller an seine Kollegen, damit aufzuhören, ihr eigenes "privates Monopoly" zu schaffen. "In Fortnite verbringt der Spieler, der gemeinsam mit Freunden spielt, doppelt so lang seine Zeit und gibt mehr Geld aus. Die Zukunft ist plattformübergreifend und wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen", schließt Sweeney.

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jp

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