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Netflix soll Doku über den Drachenlord planen – 20.000 Euro Gage im Gespräch

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Von: Josh Großmann

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YouTuber Drachenlord. Daneben das Netflix-Logo
Neues aus dem Drachengame: Netflix-Doku über Drachenlord scheinbar in Planung © dpa: Daniel Karmann/Imago/Netflix (Montage)

Allem Anschein nach arbeitet Netflix an einer Doku-Serie über Drachenlord. Auf Telegram kursiert das Gerücht, dass Winkler eine hohe Gage bekommen soll.

Nürnberg – Die Lage um Drachenlord ist sehr ruhig geworden. Derzeit tauchen öfter Geschichten über Rainer Winklers Leben in den Medien auf, die das Drachengame zu rekapitulieren scheinen. Nun soll eine Netflix-Dokumentation über den Skandal-YouTuber noch tiefere Einblicke gewähren – so heißt es zumindest unter seinen Hatern. Angeblich soll Winkler 20.000 Euro für eine Netflix-Doku bekommen.

Name:Rainer Winkler
Bekannt alsDrachenlord
Geburtsdatum2. August 1989
GeburtsortNeustadt an der Aisch
Abonnenten auf YouTube224.000 (Bis August 2022)

Bald Drachenlord-Doku? Hater veröffentlichen Vertrag mit Netflix-Deal auf Telegram

Was ist passiert? Drachenlord zieht sich immer weiter zurück und ist beinahe vollkommen aus dem Fokus der Allgemeinheit verschwunden. Dennoch ist ihm das Drachengame – so nennen die Hater ihr Vorgehen – dicht aus den Fersen. Sie fotografieren ihn in der Öffentlichkeit und versuchen so viel wie möglich über ihn in Erfahrung zu bringen. Sie lassen Drachenlord aus Hotels werfen und legen ihm etliche Steine in den Weg.

Gerüchte zur Netflix-Doku: Nun ist ein Bild von Drachenlord aus Nürnberg aufgetaucht. Man sieht ihn in der Fußgängerzone mit einem Mann in einem braunen Mantel und grauen Haaren. Den Mann will das Drachengame als Nils Bökamp identifiziert haben – den deutschen Doku-Chef bei Netflix. Ein Video zeigt Winkler und den vermeintlichen Netflix-Mitarbeiter auch an einem anderen Ort zusammen. Sie können sich also nicht nur kurz über den Weg gelaufen sein.

Netflix Doku-Chef Nils Bökamp
Drachenlord-Doku auf Netflix: Nils Bökmap soll sich mit Drachenlord getroffen haben © The Thursday Company

Die Produktion der Netflix-Doku scheint The Thursday Company zu übernehmen. Auf der Webseite der Produktionsfirma sieht man Nils Bökamp und eine kurze Erklärung zu den Projekten, an denen er arbeitet. Darunter auch eine „Dokumentarserie für Netflix“, die in 2024 herauskommen soll. Ob es sich dabei um die Drachenlord-Doku handelt, ist fraglich.

Drachenlord auf Netflix: YouTuber soll den Vertrag selbst geleakt haben

Ist die Doku echt? Das Drachengame spricht davon, dass ein Vertrag mit dem Netflix-Deal geleakt wurde. Darin soll Drachenlord 20.000 Euro für seine Zusammenarbeit mit Netflix erhalten. Ebenfalls machen Ausschnitte aus jenem Vertrag die Runde – jedoch nichts, was die absolute Echtheit der Drachenlord-Doku garantiert. In Gänze lässt sich der Vertrag wohl nur in den Telegram-Gruppen der Hater finden. Zwar hat Winkler in früheren Videos davon gesprochen, dass er mehrere Kooperationen in Planung habe, jedoch hat er sich nicht zu den Gerüchten um die Netflix-Doku geäußert.

Drachenlord ist schuld: Auf Twitter diskutieren Anhänger des Drachengames über den geleakten Netflix-Vertrag. Scheinbar soll es Drachenlord selbst gewesen sein, der die vertrauliche Information im Internet teilte. Somit könnte er schon den ersten Vertragsbruch begangen haben und nicht „strengstes Stillschweigen“, wie es in geleakten Auszügen heißt, über die Produktion der Netflix-Doku bewahrt haben. Die Strafe soll ein Abzug der Gage sein – also soll Winkler nur die Hälfte der angegeben 20.000 Euro bekommen.

Die Hater machen sich wenige Sorgen um den Betrag, den Drachenlord für die Doku bekommen soll. „Selbst wenn es 40.000 wären – die sind doch spätestens in zwei Monaten wieder weg“, schreibt ein Twitter-Nutzer zu den Gerüchten. Ob es wirklich zur Winkler-Doku auf Netflix kommt, bleibt vorerst ungewiss. Jedoch ist das Leben des Drachenlords definitiv filmreif. Nachdem er seit drei Monaten auf YouTube gebannt ist, fragen sich viele: „Wo ist Drachenlord?

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