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Kimchi-Rezept: Anleitung, wie Sie das koreanische, fermentierte Gemüse selbst zubereiten

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Von: Janine Napirca

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Sich einen Vorrat an selbstgemachtem Kimchi anzulegen, ist ganz einfach. Mit diesem Rezept schmeckt Ihr eigenes fermentiertes Gemüse genauso gut wie das Original aus Korea.

Gemüse selber zu fermentieren hört sich vielleicht komplizierter an, als es ist. Koreanisches Kimchi schmeckt nicht nur super lecker, das fermentierte Gemüse ist zudem einfach selbst zu machen. Die Zubereitungszeit hält sich in Grenzen und je nachdem, wie viel Gemüse Sie fermentieren, reichen Ihre Kimchi-Vorräte gefühlt ewig. Denn selbstgemachtes Kimchi ist im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.

Beispielbild – nicht das tatsächliche Rezeptbild

Aber nicht nur Kimchi hält sich lange: Wussten Sie, dass man Rucola auch einfrieren kann, um ihn länger haltbar zu machen? Wenn Sie Zwiebeln und Kartoffeln richtig lagern, reichen Ihre Vorräte ebenfalls eine ganze Weile. Ähnlich sieht es mit Nudeln und Reis – der übrigens perfekt zu koreanischem Kimchi passt – aus. Welche weiteren Lebensmittel Sie köstlich verwerten und möglichst lange haltbar machen können, lesen Sie hier.

Fermentiertes Gemüse aus Korea: Zutaten, die Sie für selbstgemachtes Kimchi brauchen

Zum Abschmecken benötigen Sie außerdem ebenfalls etwas Salz, zum Fermentieren Schraubgläser mit Gummidichtung und einen Behälter, den Sie darunter stellen.

Zubereitung: So machen Sie koreanisches Kimchi ganz einfach selbst

  1. Vierteln, waschen und schneiden Sie den Chinakohl in mundgerechte Stücke. Schälen Sie anschließend die Karotten und den Rettich und schneiden Sie beides in kleine Streifen. Legen Sie die Zutaten in eine große Schüssel, massieren Sie das Salz ein und lassen Sie alles etwa zwei Stunden stehen, damit sämtliches Wasser herausgezogen wird.
  2. In der Zwischenzeit widmen Sie sich der Zubereitung der Würzpaste. Schälen Sie dazu Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln und den Apfel, geben Sie Fisch- und Sojasoße wie auch Chiliflocken dazu und mischen Sie alles gründlich mit dem Mixer.
  3. Wenn die Ruhezeit um ist, gießen Sie die Flüssigkeit aus der Schüssel ab. Waschen Sie das Gemüse noch einmal gründlich mit Wasser ab. Lassen Sie das Wasser dann mithilfe eines Siebs abtrocken und legen Sie Chinakohl, Karotten und Rettich wieder in die Schüssel.
  4. Schneiden Sie die Frühlingszwiebeln und geben Sie sie ebenso wie die Würzpaste in die Schüssel. Um alles ordentlich mit den Händen durchzukneten, sollten Sie wegen der Schärfe Handschuhe anziehen.
  5. Wenn alles gut durchgemischt ist, füllen Sie das Kimchi nach und nach in die Gläser und drücken alles gut nach unten, damit keine Luftblasen entstehen. Lassen Sie nach oben hin jedoch einen Rand von drei Zentimetern frei, damit das Kimchi beim Fermentieren nicht überläuft.
  6. Wenn Sie fertig sind, säubern Sie den Rand des Glases gründlich, um Schimmelbildung vorzubeugen. Schließen Sie das Schraubglas mit Gummidichtung ab und stellen Sie es auf den tiefen Behälter. Denn beim Fermentieren treten Gase wie auch Flüssigkeit aus.
  7. Verfahren Sie so mit weiteren Gläsern, bis das Kimchi vollständig aufgeteilt ist. Lassen Sie das koreanische, fermentierte Gemüse bei Zimmertemperatur etwa sieben Tage ruhen. Danach kommt es für drei Wochen in den Kühlschrank, bevor Sie es verzehren.

Mit dem Verzehr des Kimchis müssen Sie sich nicht beeilen. Im Kühlschrank hält es sich mehrere Monate. Es lohnt sich also, größere Mengen zuzubereiten und zu lagern, wenn Sie das koreanische fermentierte Gemüse gerne und auch häufiger essen.

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