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Es ist Spätherbst und damit höchste Zeit für diese samtige Maronencremesuppe

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Von: Sandra Keck

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Blick von oben auf zwei Schalen gefüllt mit Maronencremesuppe.
Diese Suppe löffeln wir gerne aus! Das Rezept für eine Maronencremesuppe findest du hier. © Einfach Tasty

Wenn dir das Leben einen Korb gibt, geh (Ess-)Kastanien sammeln

Ich liebe den Herbst. Nicht nur, dass ich in dieser Jahreszeit Geburtstag habe, macht dieses Quartal für mich besonders, sondern auch die Landschaft. Mir gefallen die bunt gefärbten Blätter an den Bäumen und auch wenn sie am Boden liegen, verlieren sie ihren Reiz nicht. Mal ehrlich, egal ob Kind oder Erwachsener, wem macht es nicht Spaß durch zusammen gewehtes Laub zu laufen?

Passend dazu bin ich neulich über diesen Spruch gestolpert: Der Reflex, Kastanien aufzusammeln, geht auch im fortgeschrittenen Alter nicht verloren. Da musste ich erstmal nachdenken, dann schmunzeln und letztendlich zustimmen. Ja auch mit über 30 nehme ich noch Kastanien mit nach Hause, wenn ich welche finde. Warum? Berechtigte Frage: Ich bastle keine Kastanienmännchen mehr und die große Dekoqueen bin ich auch nicht. Meistens landen sie dann doch in der Tonne.

Aber egal: sie haben mir beim Sammeln viel Freude bereitet, mich an meine Kindheit zurückerinnert und zu guter Letzt ist Kastanien sammeln von größerem Erfolg gekrönt, als Pilze suchen im Wald. Und weil ich diese Freude mit dir teilen will, hab ich dir heute ein Rezept für Maronencremesuppe mitgebracht (auch wenn du dafür wahrscheinlich nicht die gesammelten Kastanien benutzen kannst).

So geht‘s:

Du brauchst nur wenige Zutaten:

So schnell bereitest du die Suppe zu:

Blick von der Seite auf eine Suppenschale, gefüllt mit einer Maronencremesuppe.
Dieses Rezept darf im Herbst nicht fehlen: Maronencremesuppe. © Einfach Tasty

Der Unterschied zwischen Rosskastanien und Maronen

Die zu Beginn beschriebenen Rosskastanien, die man hierzulande gerne im Herbst sammelt, sind natürlich nicht essbar. Zum Glück haben sie leckere Verwandte, die sich perfekt für unser leckeres Suppenrezept eignen. Damit du beim nächsten Spaziergang auch die richtigen Nüsse mit nach Hause nimmst, haben wir hier einen kleinen Guide für dich.

Rosskastanien:

Die Rosskastanie selbst hat eine runde Form und die Stacheln des Fruchtbechers sind kurz und spitz. Außerdem wächst die Rosskastanie in Deutschland deutlich häufiger, daher sind die Chancen höher, diese Nuss zu finden.

Rosskastanien auf einem hellen Untergrund.
Die gewöhnliche Rosskastanie eignet sich super zum Basteln von Kastanienmännchen, aber nicht zum Essen. © imago stock&people

Übrigens Rosskastanien sind zwar nicht essbar, aber sie können im Haushalt praktisch sein: Diese Art Kastanien kann Waschmittel ersetzen. In den Früchten stecken viele sogenannte Saponine, die bei Wasserzugabe aufschäumen. Perfekt für deine bunte oder dunkle Wäsche.

Maronen:

Edelkastanien oder Maroni mut Blättern und stacheligem Fruchtbecher.
Maronen unterscheiden sich nicht nur im Aussehen von gewöhnlichen Rosskastanien, sondern auch im Geschmack. © IMAGO / Antonio Gravante

Die beliebten Maronen sind eine spezielle Züchtung der Edelkastanie. Sie schmecken süßlich-nussig und lassen sich super in verschiedenen herbstlichen Gerichten verwenden. Sie wachsen bei uns leider nicht so häufig, aber falls du sie findest, achte auf die Form der Nuss. Maronen sind in der eher flach und spitz, manchmal auch herzförmig. Zudem haben sie an der Spitze einen kleinen, pinselartigen Schweif. Auch beim Fruchtkörper unterscheiden sie sich deutlich von der Rosskastanie: die Stacheln sind lang und buschig.

Falls du jetzt noch ein passendes Dessert suchst, haben wir etwas für dich. Dieser versunkene Birnenkuchen ist schnell gemacht und einfach DER perfekte Herbstkuchen.
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