Rdio.com: Musikstreamingdienst stellt Betrieb ein

+
Gehört bald dem Internetradio-Betreiber Pandora: der Musikstreamingdienst Rdio.com. Foto: Selin Verger

Keine Neu-Registrierung mehr möglich: Rdio.com ist zahlungsunfähig. Teile des Musikstreamingdienstes sollen nun von dem Internetradio-Betreiber Pandora übernommen werden.

Berlin (dpa/tmn) - Der insolvente Musikstreamingdienst Rdio.com stellt nach und nach seinen Betrieb ein. Ab sofort sind keine Registrierungen von Neukunden mehr möglich, wie das Unternehmen mitteilt.

Bestands-Abo-Kunden können den Dienst für den letzten bezahlten Monat noch nutzen, werden dann aber automatisch auf die kostenlose, werbefinanzierte Free-Variante umgestellt.

Die verbliebenen Nutzer sollen rechtzeitig per E-Mail informiert werden, wann Rdio.com den Dienst endgültig einstellt, und wie sie vorher ihre Nutzerdaten wie Playlists oder Favoriten exportieren können.

Vor einer Woche hatte der Internetradio-Betreiber Pandora die Übernahme bestimmter Unternehmensbereiche von Rdio.com angekündigt, darunter Technologie und Design.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare