Smarte Uhr ist auch nichts für Tätowierte

Apple Watch: Diese kuriose App darf es nicht geben

+
Ein Furzkissen am Handgelenk darf nicht sein, hat Apple entschieden.

München - Kaum ist sie auf dem Markt, gibt es über 2000 Apps für die Apple Watch. Eine recht anrüchige wurde allerdings aus dem Angebot genommen. Auch Tätowierte werden an der smarten Uhr wenig Freude haben.

Der User hat die Qual der Wahl bei den Apps für die Apple Watch. Rund 2200 Apps stehen bereit zum Download - darunter viele sinnvolle, etwa solche, mit denen man leichter von Ort zu Ort kommt, solche, die dem User die Tagesplanung erleichtern, und, und, und...

Für kindliche Gemüter haben sich Programmiere mit eindeutig zu viel Zeit am Handgelenk auch diverse Mini-Programme ausgedacht, die nicht wirklich nützlich sind, aber dafür für Lacher sorgen sollen. In diese Kategorie fällt eindeutig die "Fart Watch", sozusagen das Furzkissen 2.0. Für Scherzkekse ist sie unverzichtbar, kann man doch mit ihr ferngesteuert die Geräusche heftiger Flatulenzen produzieren.

Apple macht jedoch einen auf Spaßbremse, berichtet der Blog cultofmac.com: Zu anrüchig ist die App für den Konzern, der um ein möglichst sauberes Image bemüht ist. Die Macher der App bekamen einen Korb. Das Verbot scheint dabei ziemlich inkonsequent, gibt es doch eine Reihe von Furz-Apps bereits für das iPhone. Aber das kostet ja auch nicht bis zu 11.000 Euro. Das muss man nämlich für die goldene Luxusversion der Apple Watch hinblättern.

Fans von unanständigen Körpergeräuschen, die ihre Hoffnungen auf eine Rülps-App setzen, werden ebenfalls enttäuscht: die ist nämlich laut den offiziellen Vorgaben ebenso verboten wie sogenannte "Kama Sutra Apps". Wir wagen uns gar nicht auszumalen, was die können... 

Apple Watch macht Tätowierten das Leben schwer

Enttäuscht werden möglicherweise auch Menschen sein, die Kunstwerke aus Tinte unter ihrer Haut tragen. Mit tätowierten Handgelenken kommt das Gerät nämlich offenbar nicht zurecht, schreibt der Technik-Blog imore.com. Vor allem bei einfarbigen Tattoos in Rot oder Schwarz streiken die Lichtsensoren, die die Herzfrequenz messen. Das funktioniert über die Messung des Blutflusses in den Adern, und Blut ist bekanntermaßen ebenfalls rot und ziemlich dunkel.

Diese Lichtsensoren lassen sich zwar auch deaktivieren, doch das hat unliebsame Folgen: Dann wird nämlich auch die automatische Bildschirmsperrung ausgeschaltet, die mit einem der wichtigsten Features der Apple Watch zusammenhängt: Dem Apple Pay genannten Zahlungssystem.

Apple Watch im Küchenmixer? Schlechte Idee!

Übrigens: Falls Sie vorgehabt haben sollten, die Apple Watch einem extremen Belastungstest zu unterziehen: Lassen Sie es lieber sein. Eine Schleuderfahrt im Küchenmixer überlebt die Uhr nämlich nicht. Das hat die Firma Blendtec in einem Versuch herausgefunden. In ihrer auf Youtube sehr beliebten Reihe "Will it blend?" wird mit Vorliebe beliebter neuer und gerne auch teurer Technik-Schnickschnack auf diese Weise sinnlos zerstört. Das aktuelle Opfer des Apfel-Konzerns macht dabei eine genauso schlechte Figur wie das iPad und das iPhone. 

hn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare