Kreditkarten-Daten in großem Stil gehackt

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Das Kreditkartenunternehmen Visa teilte mit, die Kunden seien im Fall von Betrugsversuchen durch Visa geschützt und würden dadurch keine finanziellen Verluste erleiden. Dies gilt normalerweise auch für andere Kreditkarten-Anbieter.

Atlanta - Hackern ist es in den USA gelungen, in großem Stil auf Kreditkarten-Daten zuzugreifen. Medienberichten zufolge könnten Millionen Kunden aller großen Kreditkarten-Unternehmen betroffen sein.

Der Zahlungsabwickler Global Payments räumte in einer Mitteilung ein, dass es Anfang März einen “unautorisierten Zugang zu einem Teil des Abwicklungssystems“ bemerkt habe und dabei auf “Kartendaten“ zugegriffen worden sein könnte. Es seien sofort Experten sowie die Kriminalbehörden eingeschaltet worden, teilte das Unternehmen in Atlanta mit. Details will Global Payments am Montag in einer Telefonkonferenz nennen. Die Firma wickelt Zahlungsprozesse zwischen Einzelhändlern und Banken ab.

Das Kreditkartenunternehmen Visa teilte mit, die Kunden seien im Fall von Betrugsversuchen durch Visa geschützt und würden dadurch keine finanziellen Verluste erleiden. Dies gilt normalerweise auch für andere Kreditkarten-Anbieter. Das eigene System sei auch nicht geknackt worden, betonte Visa.

Die Tricks der Daten-Hacker

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Ähnliche Vorfälle hatte es auch in der Vergangenheit bereits gegeben. Häufig betroffen sind Abwickler wie Global Payments, die den Konsumenten kaum bekannt sind, jedoch eine wichtige Rolle im Zahlungsverkehr spielen und mit sensiblen Daten umgehen.

dpa

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