Tolles Handy, mäßiger Akku

iPhone 5: Die Analyse der Stiftung Warentest 

Berlin - Das iPhone 5 ist eines der besten Smartphones, das die Tester der Stiftung Warentest bisher unter die Lupe genommen haben. Doch die Prüfer fanden auch einen Haken. 

Das iPhone 5 zeigt im Schnelltest von test.de in fast allen Disziplinen gute bis glänzende Ergebnisse. Nur der Akku könnte deutlich mehr Power haben, er macht beim Dauersurfen im Netz schon nach zweieinhalb Stunden schlapp.

Das iPhone 5 ist leichter als sein Vorgänger, flacher und etwas größer. Das Display hat mit dem Verhältnis 16:9 ungewohnte Proportionen. Einige Hersteller müssen ihre Apps noch anpassen. Sonst erscheint ein schwarzer Rand an den schmalen Seiten.

Das ist das iPhone 5 - Bilder von der Apple-Show

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Das Display zeigt gute Farben und ist trotz spiegelnder Oberfläche auch bei heller Umgebung noch gut abzulesen. Der sehr gute Bildschirm und der sehr schnelle Prozessor machen das Surfen im Safari-Browser zu einem Vergnügen. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist gut, die Netzempfindlichkeit weniger. Wer das iPhone unten anfasst, reduziert die Funkleistung deutlich.

Solche Antennenprobleme haben aber auch andere Smartphones. Der Musikspieler macht eine gute Figur, die mitgelieferten neuen Kopfhörer klingen laut test.de "knackig". Größtes Highlight ist die Kamera. Sie macht auch bei wenig Licht noch gute Fotos. Und ihre HD-Videos sind besser als alles, was die Tester bisher von Handykameras gesehen haben. Größter Kritikpunkt ist der mäßige Akku: Im Dauersurfbetrieb reicht eine Akkuladung nur für zweieinhalb Stunden. Zum Vergleich: Das Vorgängermodell iPhone 4S schaffte immerhin 3,5 Stunden, das Galaxy SIII von Samsung hält mit einer Akkuladung sogar 5 Stunden durch.

Insgesamt also ein Handy mit vielen guten und sehr guten Eigenschaften und einem stolzen Preis: Es kostet zwischen 679 Euro (16 GB Speicher) und 899 Euro (64 GB). Der Schnelltest zum iPhone 5 ist online unter www.test.de/iphone5 veröffentlicht.

Rubriklistenbild: © ap

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