Gravierende Sicherheitslücken bei LinkedIn

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Sicherheitsprobleme beim Marktführer: Nach dem erfolgreichen Börsengang letzte Woche berichtet nun ein Experte über eine folgenschwere Sicherheitslücke.

Berlin - Nach Facebook, Google und Apple hat nun ein weiteres soziales Netzwerk Sicherheitsprobleme. Das Karriere-Netzwerk LinkedIn hat nach Angaben eines Experten zahlreiche Sicherheitslücken.

Über diese könne jemand die Zugangsdaten eines Nutzers kapern oder die Daten in seinem Profil manipulieren, berichtet Rishi Narang in seinem Blog. Die größten Risiken verursache LinkedIn durch seinen Umgang mit Cookies und deren Übertragung. Das Netzwerk war erst Ende vergangener Woche wie ein Shooting Star an der New Yorker Börse gestartet. Mit seinem hochgeschnellten Aktienkurs löste es bereits Ängste vor einer neuen Dot-com-Blase aus.

Der große Facebook-Knigge

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Wie der Branchendienst “heise online“ erläutert, verschlüsselt das Netzwerk das Passwort eines Nutzers bei der Übertragung zwar, leitet es danach aber auf eine unverschlüsselte Seite um. Während der Nutzung des Adressbuches könnten dadurch über ein ungesichertes WLAN-Netz die Sitzungsdaten abgegriffen werden.

Der beim Anmelden zugewiesene Zugangscode (Token) werde zwar in einem Cookie gespeichert, verfalle aber nicht wie üblich nach dem Abmelden. Der Zugangscode könne sogar eine Passwort-Änderung “überleben“. Den Redakteuren von “heise online“ gelang es eigenen Angaben zufolge, Narangs Erläuterungen folgend ein Status-Update hochzuladen, nachdem sie sich bei LinkedIn abgemeldet hatten.

dpa

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