Sogar Unterwasser-Aufnahmen

Galapagos-Inseln bald auf Google-Street-View

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Zwei Meerechsen bei Puerto Ayora auf den Galapagos-Inseln

San Francisco - Wer kein Geld für eine Reise zu den Galapagos-Inseln hat oder wem das schlicht zu weit weg ist, der kann das UNESCO-Welterbe bald auf Google-Street-View erkunden.

Der Internetkonzern Google nimmt die Galapagos-Inseln in sein Street-View-Programm auf. Dafür wurden Expeditionen auf die entlegenen Inseln geschickt, die Panoramaaufnahmen auch einiger der am schwersten zugänglichen Orte machten. „Wir sind zehn Tage gewandert - sogar im Krater eines aktiven Vulkans“, sagte der Projektleiter für Google Maps, Raleigh Seamster.

Die Kameras der Google-Wanderer machten Aufnahmen von Riesenschildkröten, Fregattvögeln und anderen Tieren. „Da die Hälfte ds Lebens dort unter der Wasseroberfläche stattfindet, haben wir Street View unter Wasser gemacht und sind mit Seelöwen, Haien und anderen Meerestieren geschwommen“, sagte Seamster. Die Bilder sollen noch in diesem Jahr in Street View eingehen.

Google startet sein Street-View-Programm 2007 zunächst in Städten. Inzwischen sind Teams auch in schwerer zugänglichen Gegenden unterwegs - beispielsweise dem Amazonas-Regenwald, der Arktis und auf dem Meeresboden. Google wolle die umfassendste und genaueste Karte der Welt erstellen, sagte Seamster.

AP

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