Furcht vor Datenmissbrauch in Deutschland weit verbreitet

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Laut einer GfK-Studie befürchten 48 Prozent der befragten Menschen in Deutschland, dass durch Datenmissbrauch ein Eingriff in ihre Privatsphäre erfolgt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Recht viele Menschen haben in Deutschland Angst vor den Folgen von Datenmissbrauch. Die meisten sind besorgt, dass ein hoher finanzieller Schaden entstehen könnte. Das ergab eine Studie des GfK Vereins.

Nürnberg (dpa) - Rund 70 Prozent der Menschen in Deutschland fürchten sich vor den Folgen eines Datendiebstahls. Die Sorgen richten sich dabei vor allem auf einen möglichen finanziellen Schaden (65 Prozent der Befragten).

Aber auch der Missbrauch der eigenen Identität durch Dritte (53 Prozent) und einen Eingriff in die Privatsphäre (48 Prozent) wird befürchtet. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie des GfK Vereins. Verglichen mit der Situation zwei Jahre zuvor habe sich demnach an den Bedenken kaum etwas geändert. Tatsächlich von Datenmissbrauch betroffen waren den Angaben zufolge diesmal 9 Prozent, im Vergleichszeitraum 2013 waren es noch 7 Prozent.

Mehrheitlich sind die Menschen der Überzeugung, dass die Bundesregierung zu wenig für den Schutz der Daten der Bürger tut. Lediglich 32 Prozent der Befragten glauben, dass die Maßnahmen ausreichen. Im Vergleich zu 2013 ist das allerdings ein kleiner Anstieg, damals waren davon noch 28 Prozent der Befragten überzeugt.

GfK Verein Pressemitteilung

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