China weist Hacker-Vorwurf von sich

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Erneut ist Google Opfer eines Hackerangriffs geworden. Angeblicher Ursprungsort ist eine Chinesische Militärakademie.

Peking - Von China aus soll wieder einmal ein Hackerangriff auf E-Mail-Konten bei Google verübt worden sein. Ursprung der Attacke soll eine chinesische Militärakademie sein.

Das US-Unternehmen konnte den Angriff nach eigenen Angaben bis in die Stadt Jinan zurückverfolgen, wo eine Berufsschule der chinesischen Streitkräfte beheimatet ist. Von deren Computern soll auch schon ein Angriff auf Google vor 17 Monaten ausgegangen sein. China wies die Vorwürfe zurück. Man unterstütze keine Hacker-Angriffe und sei Teil der weltweiten Bemühungen, um das Problem zu bekämpfen, sagte Außenministeriumssprecher Hong Lei. China gehe hart gegen das Problem der Computerangriffe vor. Auf die Frage, ob auch der jüngste Vorfall untersucht werde, ging Hong nicht ein.

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Google hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass mehrere hundert E-Mail-Konten von einem Hackerangriff betroffen seien, der aus China herrühre. Er habe sich auch gegen die Konten ranghoher US-Regierungsbeamter und politischer Aktivisten gerichtet, teilte Google mit. Alle Opfer seien benachrichtigt und ihre E-Mail-Konten wieder gesichert worden.

US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton nimmt die Vorwürfe von Google gegen China nach eigenen Angaben sehr ernst und will sie von der Bundespolizei FBI prüfen lassen. Clinton erklärte am Donnerstag, die US-Regierung sei beunruhigt über die Vorwürfe, zumal offenbar auch E-Mail-Konten von ranghohen Mitarbeiter der Regierung betroffen seien.

dapd

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