Bio-Kräutertee tatsächlich schadstoffärmer

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Bei Tee sollten Verbraucher auf das Bio-Siegel achten. Foto: Malte Christians

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Kräutertees gelten als gesundes und natürliches Getränk. Doch in vielen herkömmlichen Tees stecken Schadstoffe. Daher raten Experten auf Bio-Ware zurückzugreifen.

Um so wenig Schadstoffe aus Kräutertees wie möglich zu sich zu nehmen, greifen Verbraucher am besten zu Bio-Produkten. Das empfiehlt die Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 11/2014) aufgrund einer Untersuchung von 23 Kräutertees, darunter achtmal Bio-Ware. In den konventionellen Produkten fanden sich demnach mehr oder weniger hohe Pestizidrückstände sowie erhöhte Mengen sogenannter Pyrrolizidinalkaloide (PA). In den untersuchten Bio-Kräutertees wiesen die Öko-Tester dagegen keine Pestizide und PA allenfalls in Spuren nach.

PA können in hohen Dosen der Leber schaden und stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Einige Pflanzen bilden natürlicherweise diese Stoffe, um sich vor Insektenfraß zu schützen. Die eigentlichen Zutaten der Kräutertees enthalten laut "Öko-Test" keine PA, es geraten vielmehr mitgeerntete PA-haltige Pflanzen als "Beikräuter" in die Mischungen. Bei zwei der konventionellen Tees lag außerdem eines der nachgewiesenen Pestizide über der gesetzlichen Höchstmenge.

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