Südkoreanischer Franzose

Renault Arkana TCe 140 im Test: SUV-Coupé mit viel Platz – doch die Motoren sind ausbaufähig

Fahraufnahme eines Renault Arkana
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Auch Renault hat jetzt ein SUV-Coupé im Angebot – sein Name: Arkana.

So mancher Trend braucht eine Weile, ehe er vom Premiumsegment in der breiten Masse ankommt – etwa das SUV-Coupé. Bestes Beispiel dafür: der neue Renault Arkana.

Boulogne-Billancourt – Neu ist der Trend mit den SUV-Coupés nicht und es ist vielmehr anzunehmen, dass es die überaus erfolgreiche Design-Eskapade einer abfallenden Dachlinie in Zukunft schwer haben wird. Während andere Marken darüber nachdenken, SUV und Coupé-Ableger zukünftig unter einem einzigen Modell zusammenzufassen, geht Renault einen anderen Weg: Die gerade in Sachen Elektroantrieb bei Klein- und Kompaktwagen erfolgreichen Franzosen wollen sich unter dem ambitionierten neuen Konzern-CEO Luca de Meo nur allzu gerne nach oben positionieren. Wie könnte das besser klappen als mit einem SUV-Coupé, das in dieser Klasse kaum jemand im Markenportfolio hat? Der 4,57 Meter lange Renault Arkana kommt den weiten Weg aus Busan in Südkorea nach Europa und will die Herzen der SUV-Fans erobern, denen ein normaler Crossover zu gewöhnlich oder gar zu langweilig ist.

Das Platzangebot im Innern ist gut. Das gilt nicht nur für den stattlichen Laderaum, dessen 513 Liter sich durch Umlegen der Rückbank auf 1.296 Liter vergrößern lassen. So sportlich sich der Renault Arkana optisch auch präsentiert – bei den Motoren gibt es nicht mehr als Mittelklasse-Hausmannskost, wie 24auto.de berichtet. Der 145 PS starke Hybrid ohne Plug-in und die 160 PS starke Topversion folgen erst später. Zum Marktstart in diesem März kommt man daher um den 1,4 Liter großen Turbobenziner (TCe 140) mit überschaubaren 103 kW (140 PS) und Startergenerator nicht umhin. Mit ihm beschleunigt der ausschließlich als Fronttriebler erhältliche Renault Arkana aus dem Stand in 9,8 Sekunden auf Tempo 100 und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Ab 180 km/h wird es auf der linken Autobahnspur jedoch zäh, denn dann hält sich der weitere Kraftfluss im überschaubaren Rahmen. Ohnehin wirkt der 1,4 Liter große Benziner unter Last angestrengt und man vermisst einen kraftvollen Diesel oder einen zumindest zwei Liter großen Benziner der 200-PS-Liga, der nicht nur in den Arkana, sondern auch das Wettbewerbsumfeld passen würde. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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