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Tesla: Kunden beschweren sich über Qualität des Yoke-Lenkrads

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Von: Simon Mones

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Tesla steht einmal mehr wegen seiner Qualität in der Kritik. Dieses Mal beklagen sich Kunden über die Verarbeitung des Yoke-Lenkrads.

Tesla und Qualität. Für so manchen Autoenthusiasten ist das eine Kombination, die so gar nicht zusammen passt. Tatsächlich fällt der US-Autobauer immer wieder durch Probleme bei der Verarbeitung auf, was kürzlich auch der ADAC in einem Test der Material- und Verarbeitungsqualität von Neuwagen feststellte. Und auch in den sozialen Medien beschweren sich immer wieder Tesla-Fahrer über Probleme mit ihrem Elektroauto.

Auf Twitter finden sich mehrere Posts, in denen sich Nutzer über die Verarbeitung des umstrittenen Yoke-Lenkrads ihres Tesla Model S beschweren. Schon nach kurzer Zeit soll das Material an den Handgriffen abblättern und unschöne Unebenheiten hinterlassen.

Das Yoke-Lenkrad eines Tesla Model S.
Schon nach wenigen tausenden Kilometern sieht das Yoke-Lenkrad von Tesla bereits abgenutzt aus. © Twitter (The Kilowatts)

Tesla: Kunden klagen über Qualität des Yoke-Lenkrads

Bislang scheint es sich dabei lediglich um ein rein optisches Problem zu handeln, allerdings tritt dieses wohl sehr schnell auf. Ein Tesla-Fahrer berichtet, dass das Material sich bei ihm bereits nach sechs Monaten abzulösen begann. Bei den YouTubern von The Kilowatts trat das Phänomen nach nur 24.500 Meilen (39.429 km) auf.

Bei dem TikToker jf.okay soll es bereits nach 12.000 Meilen (19.312 Kilometer) erste unschöne Stellen gegeben haben. Ein anderer Twitter-Nutzer behauptete sogar, dass es bei ihm das Material am Yoke-Lenkrad des Elektroautos bereits nach nur 4.000 Meilen (6.437 Kilometer) abblätterte.

Tesla: TikToker soll Yoke-Lenkrad falsch verwendet haben

Für einen Teil der Twitter-Gemeinde liegt die Schuld jedoch nicht in der mangelhaften Verarbeitung von Tesla, sondern bei jf.okay. Der TikToker soll demnach das Lenkrad falsch benutzt haben. Dabei verwiesen sie auf Falten, die möglicherweise durch Fingernägel verursacht wurden. Auch die Verwendung einer falschen Handlotion oder Desinfektionsmittels wurden in den Raum geworfen. Dennoch dürfte sich das Material auch dann nicht so schnell vom Yoke ablösen.

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Ob sich die betroffenen Tesla-Besitzer schon beim Kundendienst gemeldet haben, ist nicht bekannt. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Mitarbeiter in diesem Fall besser auf die Beschwerde ihrer Kunden regieren. Beim Model 3 wurde ein offensichtlicher Schaden kleingeredet und sollte mit einer Lackierung behoben werden. Gut möglich, dass die Probleme mit dem Yoke-Lenkrad für Tesla auch nur von „kosmetischer Natur“ sind.

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