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Tanken auf der Durchreise: In diesen Bundesländern wird’s teuer

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Von: Marcus Efler

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Die Spritkosten können bei einem Urlaub per Auto stark schwanken – und hängen auch davon ab, in welchem Bundesland man unterwegs tankt.

Auch wenn der Kraftstoffpreis sich mittlerweile von seinen Rekordständen wieder etwas entfernt hat und der Tankrabatt sich zumindest teilweise bemerkbar macht, bleibt das Betanken eines Autos ein teures Vergnügen. Das gilt vor allem zur Urlaubszeit entlang der üblichen Hauptreiserouten. Spitzenreiter auf der Preistafel sind die Tankstellen an den Autobahnraststätten, hier warnt das Bundeskartellamt sogar ausdrücklich vor dem Spritfassen. Allerdings hat nicht jeder die Zeit und die Nerven dafür, abzufahren und günstigere Alternativen zu suchen.

Ein Mann betankt an einer Tankstelle sein Auto.
Die Spritkosten variieren je nach Bundesland. (Symbolbild) © Daniel Reinhardt/dpa

Tanken auf der Durchreise: In diesen Bundesländern wird’s teuer

Aber möglicherweise lässt sich beeinflussen, in welchem Bundesland man eine Tank-Pause einlegt. Denn unter denen gibt es teils deutliche Unterschiede bei den Kosten für eine Tankfüllung an der Autobahn. Wie eine Auswertung des Vergleichsportals Mehr-Tanken ergeben hat, wird in Rheinland-Pfalz besonders zugelangt: Dort kostete der Liter Super E5 zu Beginn der diesjährigen Sommerferien durchschnittlich 2,23 Euro.

Ähnlich hoch waren die Preise in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern – also ausgerechnet jenen Bundesländern, die Auto-Touristen auf ihrer Fahrt Richtung ins westliche oder südliche Ausland durchqueren müssen. Deutlich günstiger konnte man an den Autobahntankstellen im Osten der Republik tanken: Brandenburg hatte mit 1,89 Euro die bundesweit niedrigsten Preise.

Tanken auf der Durchreise: Auf die Tageszeit kommt’s an

Allerdings schwanken die Preise im Tagesverlauf stark, die Differenz zwischen Höchst- und Niedrigstand betrug bei der Untersuchung bis zu 17 Cent. In der Regel ist das Tanken am Abend günstiger als in den Morgenstunden. Zur richtigen Zeit an der Zapfsäule vorzufahren, kann also fast soviel bringen, wie dies im richtigen Bundesland zu tun – und am meisten spart man natürlich, wenn man beides kombinieren kann.

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