Süße Racheaktion

Mann verpasst dreistem Parkplatzdieb eine Abreibung

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Parkplätze in Großstädten sind rar und heiß begehrt.

Als ein Fremder ihm tagelang den bezahlten Parkplatz wegnahm, rächte sich ein Mann aus London auf besondere Weise. Ob der Parksünder seine Lektion gelernt hat?

Falschparker gibt es wie Sand am Meer. Eine unglaubliche Story folgt auf die nächste. Das Netz ist voll davon. Und weil die User nicht genug davon kriegen können, hier gleich noch eine.

Kostenpflichtiger Parkplatz geklaut

Ob im Halteverbot, vor Garageneinfahrten oder kreuz und quer über zwei Parkplätze: Parksünder stellen ihr Auto einfach überall ab - sogar auf fremden Parkplätzen.

Eine solche Geschichte erzählte ein Mann aus London letzten Freitag (26.01.) auf dem Unterhaltungsportal Reddit. Ein dreister Parkplatzdieb riss sich tagelang seinen Stellplatz unter den Nagel - bis es dem Mann reichte. Doch von Anfang an:

Besagter Parkplatz befindet sich in einer sehr geschäftigen Gegend im Norden Londons. Nur acht Fahrzeuge finden hier Platz. Die wenigen Stellplätze teilen sich das Unternehmen des Mannes und eine Firma aus der Nachbarschaft. Jeder einzelne kostet 1.200 Pfund pro Jahr, das sind umgerechnet rund 1.400 Euro.

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Vom Fahrer fehlte jede Spur

Ein Unbekannter wollte offensichtlich ein Stück vom Kuchen abhaben und beanspruchte den kostenpflichtigen - aber von anderen bezahlten - Parkplatz kurzerhand für sich. Ein fremdes Auto sei tagelang auf seinem Stellplatz gestanden, so der Reddit-Nutzer. Vom Fahrer keine Spur. Und auch die Notizen, die er an dessen Wagen hinterlassen hatte, blieben unbeantwortet - stattdessen lagen sie zerknüllt am Boden.

Doch das Schicksal war auf Seiten des Leidgeplagten: "Meine Kollegin war gerade in Elternzeit gegangen und mein Bruder brach für einen Monat nach Kanada auf. Das bedeutete für mich: ein zweites Auto und ein zweiter Parkplatz."

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Die Rache nahm ihren Lauf

Der Mann schmiedete einen Plan: An einem Freitagabend parkte er das Auto seines Bruders hinter dem des Parksünders, sodass dieses blockiert war. Außerdem informierte er die Parkplatzfirma: So konnte er sichergehen, dass das Auto seines Bruders nicht abgeschleppt wurde. Gleichzeitig machte er die Parkplatzwächter auf einen illegal geparkten Ford Fiesta Zetec aufmerksam.

Am Montag dann die glückliche Wendung: Der eingeparkte Parkplatzdieb diskutierte wütend und mit hochrotem Kopf mit einem Parkplatzwächter. Dieser forderte 100 Pfund (etwa 120 Euro) wegen unerlaubten Parkens von ihm.

"Sie haben mich dann beide gefragt, ob ich denn wüsste, wem das Auto gehörte, das den Mann zuparkte. Ich wusste leider von nichts", erzählte der Mann schadenfroh.

Um dem Falschparker eine Lektion zu erteilen, ließ er das Auto seines Bruder noch einen ganzen Monat lang hinter dem Ford stehen. "Mein letzter Stand war, dass der Mann fast 2.000 Pfund (= 2.400 Euro) bezahlen musste, wahrscheinlich mehr."

Schadenfreude ist eben doch die schönste Freude, oder?

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sm

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