Autonomes Fahren

Durch die Augen eines Teslas: So funktioniert der Autopilot des Elektro-Autos

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Tesla-Fahrer können auf Wunsch den Autopiloten einschalten.

Für viele sind selbstfahrende Autos noch sehr mysteriös. Ein Youtuber erklärt, was ein Autopilot registriert und die Umwelt wahrnimmt.

Teslas selbstfahrende Autos stehen seit einigen Monaten immer wieder in der Kritik. Der Grund: Unfälle häufen sich, bei dem der sogenannte Autopilot versagt haben soll. Dabei weist der Autohersteller immer wieder darauf hin, dass es sich streng genommen nicht um einen Autopiloten handelt, sondern um einen autonomen Fahrassistenten.

So sieht ein Tesla seine Umwelt

Wie nimmt das System aber eigentlich seine Umwelt wahr? Das hat der Youtuber "greentheonly" in einem Video versucht, zu erklären. Dabei hat er Daten der Autopilot-Funktion über Aufnahmen seiner Dashcam gelegt. Herausgekommen ist ein faszinierendes Video.

In dem Video ist eine normale Alltagssituation im Straßenverkehr zu sehen. Zudem werden unterschiedliche Kreise angezeigt – in den Farben Grün, Gelb, Orange und Rot. Diese zeigen den Zustand verschiedener Objekte an, auf die der Tesla reagieren muss.

Lesen Sie hier, warum ein Tesla-Fahrer eine satte Strafe mit seinem Autopilot eingehandelt hat.

Farbe und Größe bestimmen die Gefahr für den Tesla

Grün steht für sich bewegende Objekte. Also andere Autos, Radfahrer oder Fußgänger. Gelbe Kreise stehen für bewegliche Objekte, die stehen geblieben sind und somit eine Gefahr darstellen können.

Orange sind unbewegliche Objekte. Dazu gehören Laternen, Straßenschilder oder Säulen. Rote Kreise zeigen an, dass das System diese nicht identifizieren kann. Das könnte laut Videobeschreibung daran liegen, dass das Radar des Teslas die Höhe des Objekts nicht bestimmen kann.

Darüber hinaus kann die Autopilot-Funktion die Entfernung der Objekte zum Auto erkennen. Dies wird anhand der Kreisgröße dargestellt. Je größer der Kreis, desto näher ist das Objekt am Fahrzeug und könnte eine Gefahr darstellen.

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anb

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