Wird das neue Modell 2022 kommen?

Gerüchte um neuen BMW M2 – Heckantrieb und 490 PS?

BMW M2 weiß Driften
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Heckantrieb und 410 PS - das war der alte M2 von BMW. Aber wie stark wird sein Nachfolger?

Die Gerüchteküche brodelt nicht nur – sie kocht schon über. Wie sieht der neue M2 von BMW aus, wieviel PS hat er? Wir fassen zusammen.

  • M2-Fans müssen Geduld haben: Erst 2022 kommt der Neue.
  • Dafür soll der Spaß größer werden: Mehr Leistung als der M3?
  • Und noch eine gute Nachricht: Auch den Handschalter gibt es.

Brüssel killt den BMW-Star. Weil die Abgasnormen immer schärfer wurden, mussten die Bayerischen Motoren Werke den prächtigsten Vertreter Ihrer Powerzunft aus dem Programm nehmen. Zumindest auf dem alten Kontinent darf der M2 nicht mehr verkauft werden*. Schon die nackten Daten sagen, warum die Fans immer noch einen Trauerflor tragen. 410 PS in der schärfsten Variante, Hinterradantrieb und das Ganze zu einem für diese Leistungswerte günstigen Preis von rund 65.000 Euro. Aber es gibt Hoffnung – und gute Nachrichten, wenn man der Gerüchteküche und dem dort gebrauten Süppchen trauen darf.

Sechs Zylinder, Doppelturbo - der alte M2-Motor wurde von der EU stillgelegt. Zu hohe Emissionen.

Darf der BMW M2 stärker sein als seine großen Brüder?

Eine der Quellen ist die für gewöhnlich gut informierte Fan-Webseite bmwblog.com. Dort will man wissen, dass der neue G87 BMW M2, wie der Nachfolger der legendären Spaßkiste heißen wird, in den Zeiten von Elektrifizierung und Hybridisierung vielleicht sogar ein Sammlerstück werden wird. Der Grund: Angeblich soll er den Dreiliter-Benziner bekommen, der schon in M3 und M4 eingebaut ist. Die Frage ist nur: Wird der Motor gedrosselt, damit er einen gebührenden Leistungsabstand zu den größeren Brüdern hält. Oder brechen die von der M GmbH das Tabu und platzieren den neuen M2 direkt zwischen M3 und M4?

Darum hat die EU den M2 vom Markt verbannt

Doch zurück zum alten Kultmobil. Was macht den Spaß des M2 aus, der jetzt von der EU verbannt wurde? Hauptgrund ist der Dreiliter-Benziner mit doppelter Turbo-Aufladung. Kernig, drehfreudig, wuchtig. Das Drehmoment liegt bei 550 Newtonmetern. So richtig Laune macht die Beschleunigung, weil das Drehmoment über den irre langen Zeitraum von 2.350 bis 5.230 Umdrehungen (U/min) zur Verfügung steht. „Das ist so, als ob ein 100-Meter-Sprinter die volle Power auch bei einem 1.000-Meter-Lauf halten kann“, fanden wir beim abschließenden Test des letzten Modells seiner Art. Auf die Straße gebracht wird diese Power – traditionell für BMW - mit einem Heckantrieb, der den M2 zum Driftkönig macht. Garniert wird das Ganze noch mit einer Sechs-Gang-Handschaltung. Hier darf ein Mann noch ein Mann sein. Und eine Frau eine Frau, wenn die Fahrer und Fahrerinnen auf sportliche Kernwerte stehen.

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Bis 280 km/h schnell war der alte M2 - ob der Neue da auch noch eine Schippe draufpackt? Details sind noch nicht bekannt.

Beschleunigung von 0 auf 100 unter vier Sekunden?

Was bleibt übrig von der Spaßmaschine? Das fragen sich M-Fans schon lange mit bangem Blick! Mal geisterte die Parole durch die Gegend, dass der M2 nur noch mit Allradantrieb kommt, manche Pessimisten sahen sogar schon das Ende der Handschaltung am Horizont aufdämmern. Keine Panik können wir den M2-Untergangspropheten zurufen. Alles deutet darauf hin, dass BMW bei der neuen Spaßmaschine sogar noch eine Schippe drauflegen wird. Das fängt beim Motor an – der könnte sich mit bis zu 490 PS direkt zwischen die beiden M3/M4-Varianten schieben. Dort leistet der Sechszylinder 480 PS in der „normalen“ Version, beim Competition sind es 510 PS. Das Drehmoment von 550 Nm läge dann auf Augenhöhe mit dem Vorgänger. Ob die Beschleunigung, die bislang bei 4,4 Sekunden von 0 auf 100 (M2 Competition) liegt, dann sogar eine drei vor dem Koma hat, wäre rein theoretisch möglich, aber vermutlich wird man hier eine Gleichstellung mit dem neuen M3 Competition vermeiden. Der schafft die 100 in 3,9 Sekunden.

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Die Allradpläne sind offenbar ganz vom Tisch

Wenn das so stimmt, wie der bmwblog berichtet, dann dürfte die Anziehungskraft des kleinen M sogar noch steigen. Zumal die DNA auch sonst nicht verändert wird. Zwar gibt es ein (neues) Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, aber auch der Handschalter bleibt weiter im Programm. Genauso wie der Heckantrieb. Scheinbar sind die Allrad-Pläne komplett vom Tisch. Anders als bei M3 und M4 wird es den x-Drive noch nicht mal als Option geben. Dass der neue M2, der Mitte nächsten Jahres kommen dürfte, dann auch mehr kosten wird, davon ist mit ziemlicher Sicherheit auszugehen. Die Schallmauer von 70.000 Euro dürfte nicht fallen, aber knapp davor wird der kleine M schon landen.

Dicke Lippe wie beim M4 oder doch die dezente Niere: Welches Gesicht bekommt der M2?

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Dicke Lippe oder elegante Niere? Die Fans hoffen

Bleibt die einzige noch offene Frage die nach der Optik. Tritt der M2 auch mit der so heiß diskutierten dicken Frontlippe an, oder bleibt er beim Kühlergrill dezent und elegant, um mehr beim Understatement zu landen? Auf Erlkönig-Fotos, die im hohen Norden Europas in Lappland entstanden sind, lässt sich das unter der Tarnung kaum verlässlich feststellen. Wir meinen: Das ist letztendlich auch egal. Auf die inneren Werte kommt es beim neuen M2 an – und da bleibt sich der Driftkönig aus dem Hause M absolut treu. Rudolf Bögel *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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