Nach Elektrik-Problemen

BMW holt 148.000 Diesel-Fahrzeuge in Werkstatt

+
BMW fordert Besitzer von Diesel-Modellen des 1er, 3er und X1 auf, ihre Fahrzeuge in die Vertragswerkstatt zu bringen. Grund sind Probleme bei der Stromversorgung. Foto: Lino Mirgeler

Wegen einer unzuverlässigen Steckverbindung am Stromverteiler ruft BMW Tausende Diesel-Fahrzeuge zurück. Wird der mögliche Defekt nicht behoben, droht im schlimmsten Fall ein Totalausfall des Motors. Welche Modelle betroffen sind:

München (dpa) - BMW muss wegen Problemen bei der Stromversorgung rund 148.000 Diesel-Fahrzeuge der Vorgänger-Generationen des 1er, 3er und X1 in deutsche Vertragswerkstätten holen.

Der Rückruf betreffe Fahrzeuge, die zwischen Dezember 2009 und Oktober 2011 vom Band liefen, wie ein BMW-Sprecher mitteilte. Bei den betroffenen Fahrzeugen werde eine Steckverbindung am Stromverteiler geprüft beziehungsweise ausgetauscht.

Die Steckverbindung könne unter ungünstigen Bedingungen die Stromversorgung beeinträchtigen. Es könne vorkommen, dass der Fahrzeugzugang nicht mehr funktioniere oder sich das Fahrzeug nicht mehr starten lasse. Vereinzelt seien Motoraussetzer oder ein Totalausfall während der Fahrt möglich. Es werde erwartet, dass 0,1 Prozent der Dieselmodelle diesen Fehler aufweisen.

Zusätzlich werden laut BMW weitere rund 21.000 Halter betroffener Fahrzeuge mit Benzin-Motoren erneut angeschrieben. Dies erfolge im Rahmen einer laufenden "technischen Aktion". Über die jüngsten Rückrufe hatte zuvor das Portal "Kfz-Rueckrufe.de" berichtet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare